Linnich: Glück mit dem Wetter bei der RadKulTour des Linnicher Kultursommers

Linnich: Glück mit dem Wetter bei der RadKulTour des Linnicher Kultursommers

Am Abend zuvor hatte es noch eine Krisensitzung gegeben, bei der die Frage geklärt werden sollte: „Sollen wir wirklich die RadKulTour unternehmen?“ Die Entscheidung fiel zugunsten dieser Aktion, die seit Jahren Bestandteil des Linnicher Kultursommers ist und die mit viel Liebe vorbereitet worden war.

Das Glück ist auch manchmal mit den Mutigen, der Wettergott hatte ein Einsehen, bescherte den rund 40 Radlern herrliches Sommerwetter und schickte erst am Abend die ersten Gewitterwolken.

„Es grünt so grün“ lautete das Motto, und per Rad ging es zu den Streuobstwiesen, die die Ederener Runde angelegt hat. Von dort ging es zur Obstwiese der Familie Flaskamp nach Gevenich, die ebenfalls eine Menge über Obstbäume, Kräuter und Bienen zu berichten hatte. Konventionellen Pflanzenanbau lernten sie in der Gärtnerei Zillekens kennen und weiter ging es über Boslar und Tetz wieder Richtung Linnich.

Ausfallen lassen musste man leider den Besuch der NABU-Vogelstation am Barmener See. Dort war Land unter.

Nachdem man die ganze Zeit an blühende Wiesen und grünende Bäume vorüber gefahren war, wollten die Radler auch ein wenig Grün in die Stadt bringen. Ein Beet am Heimatmuseum hatten sie zurecht gemacht und pflanzten dort einige Schwertlilien, die zurzeit die Staude des Jahres ist. So nach und nach möchte man auch weitere Rabatten herrichten und damit einen Beitrag zur Verschönerung der Stadt leisten.

Die nächste Radtour ist auch schon in Planung, wie Radführerin Doris Brünker verriet. „Fliegen einmal anders“ heißt es am 11. September. Viele Überraschungen warten dann auf die Teilnehmer, die noch nicht verraten werden.

(Kr.)
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