Jülich: Glasfaserausbau: Kritik an der Informationspolitik

Jülich: Glasfaserausbau: Kritik an der Informationspolitik

Die Telekom baut bekanntlich ihr Glasfasernetz in Jülich aus. Darüber haben wir vergangene Woche berichtet. Diese Verbesserung der städtischen Infrastruktur begrüßen die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Umwelt, Bauen natürlich.

Allerdings sind sie mit der Informationspolitik des Konzern nicht zufrieden — vor allem mit Blick auf die oberirdischen Leitungen, die an Masten im Bereich Mersch/Pattern aufgestellt werden. Kabelmasten stellten nun mal eine deutlich sichtbare Veränderung des Landschaftsbildes dar. Der Patterner Ortsvorsteher Hans-Peter Schmitz (SPD) erklärte in der jüngsten Sitzung: „Es gab viel Wirbel, weil keiner wusste, was da gemacht wird.“

Ein durchaus praktisches Problem, schilderte Erich Gussen (CDU/Kreislandwirt). Der Konzern hatte Mastenhöhen geplant, bei denen die Leitungen auf etwa 2,50 Meter Höhe durchhängen — das sei viel zu niedrig, um mit bestimmten landwirtschaftlichen Maschinen darunter herzufahren. Nach Gesprächen mit dem Unternehmen seien neue Masten (sechs Meter hoch) bestellt worden.

(-vpu-)
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