Aldenhoven: Geschichtswerkstatt übergibt zwei Gemälde an Bürgermeister

Aldenhoven: Geschichtswerkstatt übergibt zwei Gemälde an Bürgermeister

Seit 2002 ist man in Aldenhoven auf Spurensuche. Damals wurde eine Geschichtswerkstatt ins Leben gerufen. Sie besteht aus zwei Handvoll Männer und Frauen, die sich darum bemühen, dass nur nichts Erinnerungswertes aus Aldenhovens Vergangenheit verloren geht.

Man trifft sich kontinuierlich und abwechselnd im Bergmannsheim und im evangelischen Pfarrheim. Auch Alt-Aldenhovener Bürger wissen, dass in der Geschichtswerkstatt bedeutsame Relikte aus der Vergangenheit in guten Händen sind.

So gelangten aus dem Nachlass des bekannten Hobby-Archäologen, Heimatforschers und Träger des Rheinlandtalers Ferdinand Schmidt zwei in den 50er Jahren entstandene Bilder des bekannten Kunstmalers Theo Hoffmann aus Köln in den Besitz der Geschichtswerkstatt.

Dauerleihgabe

Das eine Bild, eine Bleistiftzeichnung, zeigt im Vordergrund die Gnadenkapelle und das ehemalige Haus Berg mit der ehemaligen Pfarrkirche im Hintergrund. Die Kirche ist seinerzeit in der Endphase des Zweiten Weltkriegs gesprengt worden. Das zweite Bild, ein Aquarell, zeigt den Alten Turm aus der Zeit zwischen 1940 und 1950.

Die beiden Sprecher der Geschichtswerkstatt Charles Cervigne und Günter Schorn übergaben die beiden Gemälde als Dauerleihgabe an Bürgermeister Ralf Claßen mit dem Auftrag, das Bild mit der alten Kirche an geeigneter Stelle im Ludwig-Gall-Haus aufzuhängen.

Das kleine Bild soll künftig das Trauzimmer im Alten Turm zieren.

(gre)
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