Linnich: Gesamtschüler fühlen sich in Linnich wohl

Linnich : Gesamtschüler fühlen sich in Linnich wohl

In ungewohnter Umgebung, nämlich in der Linnicher Mensa der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL), trat der Linnicher Schulausschuss zu seiner jüngsten Sitzung zusammen, um in der auslaufenden Hauptschule die dort von der GAL genutzten Räume unter die Lupe zu nehmen.

Die von der SPD-Fraktion bereits Anfang Mai beantragte Besichtigung war so lange aufgeschoben worden, bis es im Gebäude am Bendenweg „etwas zu sehen gab“. So waren zuletzt während der Sommerferien Umbauarbeiten in der Schule erfolgt.

Mensa und Chillbereich

Schulleiterin Petra Cousin und ihr Stellvertreter Jürgen Frenken begrüßten die Gäste und stellten die „schöne Mensa“ mit neuem farbenfrohem Mobilar vor, wobei die Tische mit Rollen leicht hin- und hergeschoben werden können. Daran angrenzend befindet sich ein sogenannter Chillbereich mit Kicker, der die jungen Leute zu sportlichen Aktivitäten einlädt.

„Es gibt ein schönes Miteinander mit der OGS“, sagte Petra Cousin, die darauf hinwies, dass sich GAL und Grundschüler die Mensa teilen. Von der bestehenden Mensa übernommen wurde das Konzept, dass die Speisen für das Mittagessen von einer Köchin frisch zubereitet werden. „Die Kinder sagen, dass es ihnen sehr gut schmeckt“, gab die Schulleiterin deren Kompliment gerne weiter.

Beim anschließenden Rundgang fiel auf, dass in den von der Gesamtschule genutzten Räumen alle Schiefertafeln durch Smart-boards ersetzt worden sind, die Zug um Zug als Standardausstattung im gesamten Schulgebäude Einzug halten werden. Neben den Spinden, in denen die Schülerinnen und Schüler persönliche Gegenstände oder Unterrichtsmaterial verschließen können, geriet auch Schul-Maskottchen „Galleo“ in den Blick der Ausschussmitglieder, als diese sich im Raum der achten Klasse umsahen. Der Urheber dieses Bildes, das aktuell über der Eingangstür thront, gehört nämlich dieser Klasse an.

Fachräume im Fokus

Der weitere Fokus der Ausschussmitglieder lag auf den Fachräumen für Physik und Chemie, wobei noch zusätzlicher Bedarf für einen Fachraum Biologie angemeldet wurde.

„So eine Ausstattung hätte ich mir früher auch bei uns gewünscht“, äußerte sich Hans-Friedrich Oetjen (SPD), der früher beim Forschungszentrum in Jülich arbeitete, anerkennend zum Chemielabor und seinen Möglichkeiten zum Experimentieren. Da Petra Cousin die Zusammenarbeit mit den auslaufenden Haupt- und Realschule über den grünen Klee lobte, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, die Fachräume beider Schulen für die Belange der Gesamtschule zu nutzen.

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