Jülich: Gerüstet für die Hospizarbeit

Jülich: Gerüstet für die Hospizarbeit

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ambulanten Caritas Hospizdienstes haben sich an einem Wochenende in Jülich zur Fortbildung getroffen. An drei Tagen wurden sie in „Basaler Stimulation” geschult. Darunter versteht man ein pädagogisches Konzept zur Schulung aller Wahrnehmungsbereiche.

Besonders in der letzten Lebensphase kann es sein, dass dieses Wahrnehmungsempfinden erheblich eingeschränkt ist und der besonderen Anregung bedarf. „Sprache ist eben oft in der letzten Lebensphase nicht mehr der Kommunikationsweg”, so Dagmar Amthor, Hospiz-Koordinatorin.

Oder wie es eine andere Teilnehmerin ausdrückt: „Die Hilflosigkeit im Umgang mit wahrnehmungseingeschränkten Menschen wird besonders bei demenziell erkrankten Bewohnern durch eine Fülle von anderen Möglichkeiten ersetzt, die Kommunikation ermöglichen und eine zwischenmenschliche Verbindung herstellen”.

Alle Teilnehmer waren zum Ende der Schulung davon überzeugt, dass sie dank der Referentin Magdalena Michniewski ein gutes Rüstzeug für ihre Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden bekommen haben.

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