Lich-Steinstraß: Germania Lich-Steinstraß: Zwei Punkte verloren

Lich-Steinstraß: Germania Lich-Steinstraß: Zwei Punkte verloren

Über weite Strecken hatte Germania Lich-Steinstraß beim VfL Leverkusen gut mitgehalten und die Führung aus der ersten Halbzeit gut verteidigt. Erst in der Nachspielzeit gelang den Gastgebern mit einem glücklichen Schuss der Ausgleich.

„Hätte mir vor der Begegnung jemand die Punkteteilung angeboten, ich hätte angenommen. Jetzt bin ich traurig über den Punktverlust”, grämte sich Trainer Muhidin Coralic nach der Begegnung. Lange hatte es so ausgesehen, als könnten die Jülicher alle Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

Dabei war die Germania stark ersatzgeschwächt in Leverkusen angetreten.

Dennoch griffen die Gäste beherzt an und überließen den Leverkusenern keinesfalls das Feld. Eine Bogenlampe von Alfred Gase klatschte auf die Querlatte (9.) und bewies den Siegeswillen. Einen Elfmeter verweigerte der Unparteiische in der 16. Minute, als Gase im Strafraum von den Beinen geholt wurde.

Kurz danach pfiff Schiri Karl-Josef Elves dann doch. Ludwig war im 16er regelwidrig zu Fall gebracht worden, und Aldin Memic bewies beim Elfmeter seine Nervenstärke und Treffsicherheit (22.). Die Gastgeber erhöhten den Druck, konnten jedoch bis zur Pause nichts Zählbares bewirken.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber mehr vom Spiel (49., 53.), aber Germania Lich-Steinstraß kam ebenfalls zu Chancen (75.). Erst in der Nachspielzeit schaffte der VfL den Ausgleich mit einem sehr glücklich verwandelten Freistoß von Andre Kreuer aus 20 Metern. Der Ball flog um die Mauer der Germania ins lange Eck, Torhüter Thomas Pietta war die Sicht versperrt.

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