Germania Lich-Steinstraß gewinnt Sparkassen-Hallencup

Fußball-Spektakel : Germania Lich-Steinstraß gewinnt Sparkassen-Hallencup

Das Fußball-Spektakel zum Jahresauftakt hat einen würdigen Sieger gefunden. Im Finale des 26. Sparkassen-Hallencup siegte die Mannschaft von Germania Lich-Steinstraß im Neunmeterschießen gegen Schwarz-Weiß Düren.

Schirmherr Uwe Willner lobte beide Mannschaften gleichermaßen. Sie hatten sich in souveräner Manier im Halbfinale durchgesetzt. Ein wenig überraschend bügelten die Germanen den Mittelrheinligisten 1. FC Düren mit 7:1 ab.

In sehr abgeklärter Manier lockte Lich-Steinstraß den Gegner in die eigene Hälfte, um dann blitzschnell erfolgreiche Konter zu spielen. Auf diesen Trick fiel der 1. FC Düren mehrfach rein.

Anders die Schwarz-Weißen, die gegen die Kreisliga-A-Mannschaft von Schwarz-Weiß Titz zunächst 0:2 ins Hintertreffen gerieten. Erst die zweite Hälfte und der sehenswerte Treffer von Visar Behrami brachte Düren zurück in die Partie. Im weiteren Verlauf verlor Titz seine spielerische Linie und die Dürener spielten ihre Erfahrung aus. Am Ende hieß es 4:2 für Düren.

Im Finale standen sich dann zwei Mannschaften mit gleicher Taktik gegenüber. Nicht sonderlich sehenswert lief der Ball vorsichtig in den eigenen Reihen. Beide Mannschaften waren sehr darauf bedacht, bloß keinen Ballverlust zu riskieren. So glich Dennis Gülpen den Führungstreffer von Seyit Ceylan sofort wieder aus. Die Führung für Düren konnte Thomas Mudrack eine Minute vor Ende egalisieren.

Beim fälligen Neunmeterschießen gaben sich die Schützen zunächst auch keine Blöße. Hallensprecher Uwe Gerresheim sprach launig schon von einer Nachtschicht, als Torhüter Nick Jansen beim vierten Schuss die Hände hochriss und den Ball abwehrte. Sergej Benner behielt die Nerven und bescherte Lich-Steinstraß Jubel und Siegprämie.

Insgesamt sahen die 800 Zuschauer an den vier Tagen spannende und vor allem faire Begegnungen. Die Torpfosten und die Querlatte waren gern getroffene Ziele. Grund zum Torjubel gab es reichlich, der Türkische SV Düren traf in seinen beiden Gruppenspielen insgesamt fünfzehn Mal.

Aber auch der SV Jülich 1912 konnte als Ausrichter sehr zufrieden sein. Mit starkem Aufgebot und Unterstützung durch die KG Rurblümchen wickelten die Helfer das Turnier völlig störungsfrei ab. Als Neuerung nutzten viele Gäste die Live-Übertragung aus der Spielhalle in die Nebenhalle, um bei Kaffee und Kuchen trotzdem die Spiele verfolgen zu können.

Organisations-Profi Matthias Hunf vom Fußball-Kreis konnte am Ende gleich zwölf Bewerbungen für den 27. Sparkassen-Hallencup annehmen. Glücklich gezogen wurde der SV Niederzier als kommender Ausrichter.

(tm)
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