Lich-Steinstraß: Germania Lich-Steinstraß geht ambitioniert in die Bezirksligasaison

Lich-Steinstraß : Germania Lich-Steinstraß geht ambitioniert in die Bezirksligasaison

So langsam steuern die Fußball-Mannschaften auf den Saisonbeginn zu. Bei Germania Lich-Steinstraß ist man genauso gespannt auf den Beginn wie auf den gesamten Verlauf der kommenden Meisterschaft. Die letzte Saison war nicht nach den Vorstellungen von Mannschaft und Trainer.

„Mittelmaß ist nix für mich“, stellte Daniel Schmitz unmissverständlich klar. Ab dieser Saison wird er alleinverantwortlich von der Seitenlinie die Geschicke der Mannschaft lenken. Unterstützung bekommt Schmitz vom neuen Torwart-Trainer Marcel Neunfinger, einem alten Bekannten im Möhnewinkel.

Und der Trainer formulierte auch gleich seine wichtigsten Saisonziele. „Wir müssen uns vor allem um die Konstanz bemühen, denn das Potenzial für die Liga und den Erfolg habe ich gesehen. Wir wollen in der kommenden Saison eine bessere Rolle in der Liga spielen als zuletzt.“

Dafür wurde in der Sommerpause der Kader entsprechend verstärkt. Bei der Germania sollen vor allem die Verletzungsausfälle nicht wieder zu einem entsprechenden personellen Durcheinander führen. Trainer Schmitz hat deshalb besonderen Wert darauf gelegt, jede Position gleichwertig doppelt zu besetzen. „Das wird in der Saison vielleicht beim einen oder anderen Spiel zu Härtefällen führen, bei denen ich mich dann entscheiden muss. Aber das ist durchaus gewollt so, und ich erwarte von jedem Spieler, dass er diese Entscheidungen ganz mitträgt.“

Eine Startaufstellung hat Schmitz noch nicht, das wird seiner Meinung nach noch einige Spieltage dauern. Und manche Positionen will er überhaupt nicht fest besetzen, auch um die Konkurrenz unter den Spielern wach zu halten. „Wir haben einige Spieler, die ich auf fast jede Position stellen kann, aber die meisten spielen auf festen Positionen.“

Dazu wurden auch die zahlreichen Neuzugänge in der Vorbereitungsphase getestet. Die verlief nach des Trainers Ansicht nicht optimal, weil Urlaub und Verletzungen vielfach den kompletten Kader reduzierten. Einige Spieler mussten verletzungsbedingt die Vorbereitung unterbrechen.

Außerdem bemängelte Schmitz die viel zu hohe Anzahl von Testspielen, die die Mannschaft belastete. „Es waren Verpflichtungen für die Germania oder befreundete Vereine, da kann man nicht absagen.“ Zeitweise standen neun Spiele in 13 Tagen auf dem Programm. Ein Wert, der manchem Profiverein Respekt abverlangen würde.

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