Jülich: Gerda Königsteins künstlerisches Licht stand lange unter dem Scheffel

Jülich: Gerda Königsteins künstlerisches Licht stand lange unter dem Scheffel

Gemalt hat Gerda Königstein schon in ihrer Kindheit gerne und auch beruflich war sie als Schauwerbegestalterin kreativ tätig. Die Malerei hat sie in den vergangenen Jahren ausgeweitet und immer wieder wurde sie von der Familie und ihren Freunden gebeten, ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

Es war auch eine gute Freundin, die von einem Kunstwettbewerb in Malemedy las und der Künstlerin davon berichtete. Sie entschloss sich, drei ihrer Bilder einzureichen. Bei der Veranstaltung selbst wurde nur Französisch gesprochen und so verließ sie frühzeitig die Gesellschaft.

Als sie drei Wochen später ihre Bilder wieder abholen wollte, waren sie nicht mehr da. Sie hingen in einem Brüsseler Museum, denn Gerda Königstein war unter die zehn besten Künstlerinnen gewählt worden. Von dieser Episode berichtete Isabella Daun, eine Freundin der Familie Königstein und Mitarbeiterin der Sparkasse Düren, bei der Ausstellungseröffnung in den Räumen der Jülicher Niederlassung am Schwanenteich.

Sie hatte die Kontakte zu Geschäftsstellenleiterin Karin Pütz hergestellt und auch die Aufgabe übernommen, die Künstlerin vorzustellen. Sowohl im abstrakten als auch im gegenständlichen Bereich ist Gerda Königstein zu Hause. Gleichzeitig liebt sie es auch zu experimentieren und so malt sie auch schon mal auf Holz oder flämmt ihre Bilder an, was ganz überraschende Effekte hervorruft. Es sind die Farben mit all ihren Facetten, die die Künstlerin faszinieren und wenn sie ein Bild beginnt, weiß sie oft nicht, was am Ende dabei herauskommt.

Bei ihren gegenständlichen Arbeiten lässt sie sich dagegen gerne von ihrer Umwelt inspirieren und so zeigt sie ein Porträt des Sohnes ebenso wie Bilder, mit afrikanischen Motiven, wozu sie durch ein Buch inspiriert wurde. Insgesamt sind es 21 Arbeiten, die in den kommenden drei Wochen in der Niederlassung der Sparkasse am Schwanenteich zu sehen sind. Dort hieß auch Karin Pütz die Künstlerin und ihre Freunde sowie die Familie zur Ausstellungseröffnung willkommen.

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