Jülich: Geppert-Band baut in Jülich neue Produktionshalle

Jülich: Geppert-Band baut in Jülich neue Produktionshalle

Gegründet vor 50 Jahren in Niederzier; vor zehn Jahren nach Jülich übergesiedelt — und jetzt aus dem Gewerbegebiet Königskamp, hinaus in alle Welt. Auf diesen kurzen Nenner kann man die Firmengeschichte der Geppert-Band GmbH bringen, die nun mit dem Bau einer neuen Produktionshalle ein weiteres Kapitel Firmengeschichte schreiben will.

Natürlich haben die Bauarbeiten längst begonnen, Bagger und Planierraupen ihre Arbeiten erledigt. „Wir wollen mit dem Spatenstich auch symbolisch ein Zeichen für den Standort Jülich setzen“, bekannte Sven Fitschen als einer von zwei Geschäftsführern, als er Gäste von der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, der Jülicher Stadtentwicklungsgesellschaft, der IHK Aachen und der Vereinigten Industrieverbände Düren, Jülich, Euskirchen begrüßte. Sozusagen angeführt von Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs, der nicht nur das stetige Wachstum im Königskamp freudig feststellte, sondern lobend das Ja der Firma zur Expansion gleichstellte mit einem „eindeutigen Ja zu unserer Stadt Jülich“.

Dass dem so ist, hob Fitschen hervor, der kurz in die Firmengeschichte — die Firma wurde 1967 von Herbert Geppert in Niederzier gegründet — blickte. Dass man vor zehn Jahren nach Jülich umzog, sei auch Ergebnis einer guten Kooperation mit den Entscheidungsträgern vor Ort gewesen. Das wird nun mit dem Bau der neuen Produktionsstätte fortgesetzt.

Sie soll bereits Ende des Jahres fertiggestellt werden, die Produktion dann auf einer Fläche von 1300 Quadratmetern aufgenommen werden. Geppert hat sich weltweit einen Namen mit dem Bau von Förderbändern jeder Art und Größe gemacht.

Produktionsfläche wird verdoppelt

Von Jülich aus wird dann auch das Alleinstellungsmerkmal — der Bau von Transportbändern nach individuellen Vorstellungen innerhalb von 24 Stunden — forciert. „Wir verdoppeln damit unsere Produktionsfläche, von Jülich aus wird der europäische und der afrikanische Markt mitsamt dem mittleren Osten bedient“, unterstrich Fitschen die Bedeutung der neuen Produktionsstätte, für die rund 15 neue Mitarbeiter, vorwiegend als Industriemechaniker und Dreher, eingestellt werden. Rund 1,5 Millionen Euro investiert Geppert-Band für die Expansion, die auch mit der Fertigung von neuen Produkten verbunden ist.

Ende des Geschäftsjahres — 2016 wurde das Unternehmen vom größten Hersteller von Präzisionsförderbändern in Nordamerika, Dorner Manufacturing Corporation, aufgekauft — betrug der Umsatz in Jülich laut Fitschen rund 7,2 Millionen Euro, die mit 50 Mitarbeitern erwirtschaftet wurden.

Neben dem Dankeschön an die beim Neubau beteiligten Firmen und Unternehmen waren es dann gerade die Mitarbeiter, denen Geschäftsführer Sven Fitschen dankte. „Denn sie sind im wahrsten Sinne des Wortes unser Fundament.“

(hfs.)
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