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Gemeinschaftsausstellung in der Alten Weberei in Rödingen

„7 X Akzente 2019“ : Gemeinschaftsausstellung in der Alten Weberei in Rödingen

Sieben Fotografinnen und Fotografen, sieben Kameras, sieben verschiedene Arbeitsweisen und sieben Blickwinkel gaben den Titel vor.

„7 X Akzente 2019“ nennen die Akteure Hans Peter Bochem, Dorothea und Klaus Flaskamp, Marion und Jürgen Herbel, Günther Król und Martin Marquardt ihre Gemeinschaftsausstellung. Sie ist in der Galerie Alte Weberei Rödingen, Agricolastraße 12, am Samstag, 10. August, und Samstag, 17. August, von 14 bis 18 Uhr sowie Sonntag, 11. August, und Sonntag, 18. August, von 11 bis 18 geöffnet. Vernissage ist am Samstag, 10. August, um 15 Uhr. Die sieben Fotokünstler haben sich bewusst kein Thema gesetzt, um die verschiedenen Ansätze und den Facettenreichtum ihrer Arbeiten zu unterstreichen.

Die Betrachtung der Welt "von oben" ist das Thema des Jülicher Fotografen Hans Peter Bochem. Seine Arbeiten erinnern an abstrakte Gemälde und erst auf den zweiten Blick erkennt man die Fotografie. Der 71-Jährige sucht seine Wege. „Ich mache Bilder, die ich beim Durchstreifen meiner Welt wahrnehme und die ich dann so wiedergebe, wie ich sie sehe.“

Marion und Jürgen Herbel aus Erkelenz sind begeisterte Fotografen und Autodidakten. "Alles Ansichtssache" und "open your eyes" sind die Statements zu ihren Arbeiten, in denen die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei verschwimmen.

Dorothea und Klaus Flaskamp sind in der Linnicher Kunstwelt keine Unbekannten. Seit einigen Jahren fotografieren sie intensiv und haben bereits mehrmals beim Linnicher Kultursommer ausgestellt. Sie unternehmen Fotoausflüge ins Ruhrgebiet oder in rheinische Großstädte, um dort besondere Perspektiven der Straßenfotografie einzufangen. Dorothea Flaskamps Arbeiten sind überwiegend minimalistisch und Klaus Flaskamp fühlt sich vor allem zur Schwarz-Weiß-Fotografie hingezogen.

In den Bereich der abstrakten Fotografie sind die Bilder des Jülicher Fotografen Martin Marquardt angesiedelt. Marquardt spielt mit seinen Fähigkeiten und das am liebsten am PC. Mit den Werkzeugen, die ihm im Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung stehen, experimentiert er so lange, bis seine Fotografien mal collagenartig, mal plakativ ein völlig neues Bild ergeben. Kraftvoll im Ausdruck lassen sie den Zuschauer etwas Neues, dem Ursprung weit Entferntes, erkennen

Der Körrenziger Fotograf Günther Król kam über den Bildjournalismus zur künstlerischen Fotografie. In seinen großformatigen Aufnahmen hält er Relikte der Großtechnik wie Industrieanlagen, Kraftwerke, Kokereien und Lagerhallen mit ihrer morbiden Schönheit fest. Auf der Suche nach den Spuren der Vergänglichkeit lenkt er sein Augenmerk und sein Objektiv auf Details von oxidierten Maschinenteilen, ungewöhnlichen Formkörpern oder Oberflächenstrukturen.