Aldenhoven: Gemeinde Aldenhoven will Zahl der Kinderspielplätze reduzieren

Aldenhoven: Gemeinde Aldenhoven will Zahl der Kinderspielplätze reduzieren

Die insgesamt 12 Kinderspielplätze im Kernort Aldenhoven sollen um fünf reduziert werden. Das schlägt die Gemeindeverwaltung, die mit dieser Maßnahme auch den Kostenaufwand reduzieren will, dem Rat vor.

Hauptgrund ist die Überversorgung an Spielplätzen gerade im Ort Aldenhoven. Die Richtlinien für die Erstellung und Unterhaltung solcher Anlagen sehen vor, dass Kinder ab sechs Jahren in einer Entfernung von rund 400 Metern einen Spielplatz vorfinden sollen. Mittlerweile gibt es viele größere Überlappungen, zudem ist der Bedarf gesunken.

Durch den offenen Ganztagsschulbetrieb an den Grundschulen haben die Kinder kaum Gelegenheit, die öffentlichen Spielplätze aufzusuchen. Das gilt zum Teil auch für die Kindergartenkinder, von denen ebenfalls viele von der Ganztagsbetreuung Gebrauch machen.

Für eine Schließung vorgesehen sind die Plätze Karl-Arnold-Ring, Schwanenkamp, Gerberstraße, Fritz-Erler-Ring und Saarstraße.

Der Ort Siersdorf hat sechs Spielplätze. Einer davon an der von-Reuschenberg-Straße ist bereits stillgelegt. Hier empfiehlt die Verwaltung außerdem die Schließung des Platzes in der Heidgasse.

In den übrigen Orten bleiben die Kinderspielplätze erhalten.

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