Jülich: Gelungene Runderneuerung: Auftrieb dank neuer Spielmöbel

Jülich : Gelungene Runderneuerung: Auftrieb dank neuer Spielmöbel

Auf eine Rundreise zu den jüngst ertüchtigten Spielplätzen in drei Dörfern begaben sich Doris Vogel und Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Jülicher Dezernat IV, Soziales und Schule mit Wilfried Krieger vom Jülicher Bauhof. Vor Ort trafen sie sich mit den jeweiligen Ortsvorstehern, um zu hören, welchen Anklang die neuen Spielgeräte finden.

Gewährhau Lich-Steinstraß: Der Spielplatz wird regelmäßig von bis zu 25 Kindern aus der Siedlung besucht. Außerdem nutzt die Kita den Platz für regelmäßige Besuche. Die Nachbarschaft übernimmt die soziale Kontrolle, damit kein Vandalismus dort betrieben wird.

Das luftige Gerät integriert sich gut in das bestehende Gelände und lässt den Blick offen für die vielen Spielmöglichkeiten.

Agathenstraße Mersch: Zum Start kamen bis zu 80 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Vorher war der Platz langweilig und heruntergekommen, jetzt ist er mit dem neuen Gerät zu einem wichtigen zentralen Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Im Vorfeld wurden Eltern und Kinder in die Planung mit einbezogen. Das Spielgerüst samt Karussell ist für Mersch wie ein „Sechser im Lotto“, da er sich zu einer neuen Mitte des Ortes entwickelt. Aufgrund der hohen Besucherzahlen werden nun weitere Sitzgelegenheiten gewünscht.

Dohrer Weg Altenburg: Der Spielplatz liegt am Dorfrand neben dem Rur-Radweg und wird durch ein kleines Wäldchen, einen Bolzplatz und die Schützenwiese ergänzt. Die wenigen übrig gebliebenen Spielgeräte werden nun wunderbar ergänzt durch die neue Kletterkombination. Am Ostersonntag veranstaltete die Ortsvorsteherin hier eine Ostereiersuche, die Kindern und Eltern großen Spaß gemacht hat. Um den erneuerten Spielplatz richtig einzuweihen, organisieren die Jungschützen im Mai getreu nach dem Motto des Klettergerüstes ein „Rapunzelfest“ für das Dorf.

Alle Ortsvorsteher bedanken sich ganz herzlich bei dem Bauhof und dem Fachamt sowie dem Stadtrat für die Runderneuerung der Spielplätze, die für die Dörfer zu einem zentralen Treffpunkt der Bewohner geworden sind.

Wilfried Krieger vom Jülicher Bauhof und zuständig für die technische Wartung der Spielplätze, berichtete, dass im Zuge der Geräteaufstellung auch die übrigen Geräte runderneuert und mit frischem Anstrich versehen wurden. Durch eine neue DIN-Norm war es notwendig, den Fallschutzsand komplett auszutauschen. Für Altenburg bedeutete es beispielsweise, dass 200 Tonnen Sand aufgrund des engen Zuganges zum Spielplatz mit 35 Fuhren eines Kleinlasters vom Bauhof geholt werden mussten.

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