Jülich: Gelehrige Artisten auf vier Beinen

Jülich: Gelehrige Artisten auf vier Beinen

Mit dem Circus Hansa wehte wieder der sprichwörtliche Zauber der Manege über den Festplatz des Brückenkopf-Parks Jülich. Zur Premierenvorstellung bot das Zirkusunternehmen nostalgisches Flair gemischt mit einem Programm, das in weiten Teilen die kleinen Zirkusfreunde anspricht.

Kaum hat die Besucher das Zirkuszelt betreten, da stieg ihnen der Duft von frischem Popcorn in die Nase. Den Auftakt eines bunt gemischten Programms in der Manege eröffnete eine Ziegennummer, in der die gehörnten Vierbeiner ihr Erlernte zur Schau stellten.

Liebenswert

Es sind nicht die großen Stars oder atemberaubende Auftritte, die den Zirkus Hansa liebenswert machen, sondern eher das stete Bemühen eines Familienunternehmens, Menschen einige Stunden zu unterhalten und Freude zu bereiten. In dem Unternehmen schlüpft jeder in mehrere Rollen und jeder packt mit an. Sie sind Artisten, Clowns, Dompteure, Kartenverkäufer - alles in einem.

Die erste Hälfte der Premierenvorstellung zeigte sich vornehmlich geprägt durch Tierdressuren mit Eseln, Ponys, Pferden, Kamelen und dem Muli „Pinocchio”, das sich mit seiner Raffinesse gekonnt in Szene setzen konnte. Aber auch ein hübscher Schecke und ein niedliches Mini-Shetlandpony begeisterten die Kinder.

Zu der Vorstellung gehörten aber auch artistische Darbietungen wie Miss Stephanie an ihrem Vertikalseil oder eine gekonnte Jonglage mit zahlreichen Hula-Hoopreifen. Zum Vergnügen aller wuselten Clowns immer wieder kreuz und quer durch die Manege.

Durch das rund zweistündige Programm führte, wie es sich gehört, führte Circusdirektor F. Neigert persönlich.

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