1. Lokales
  2. Jülich

Linnich: Gefräßiger Gast im Linnicher Gotteshaus

Linnich : Gefräßiger Gast im Linnicher Gotteshaus

Nicht immer ist es der Zahn der Zeit, der an Menschenwerk nagt. In der evangelischen Kirche am Altermarkt in Linnich waren es die Kauwerkzeuge eines kleinen Schädlings, die ihre Spuren hinterlassen haben. Der Hausbock, mitunter auch als Holzbock bezeichnet, hatte die Kirche zu seiner Speisekammer erkoren. Dort läuft seit gut einem Monat eine umfassende Sanierungsmaßnahme.

ntEct„dek baehn wri nde lBlefa Ende tltezne “sJa,erh shtdilcre reyPbstre uKrt eBeajanu den eBinng nesei aksStrnsuipgnjeero, sda ldmaas ni enseim nzgean Amßasu nohc nitch sehaarbb awr. mI Bhrceei der lgeOr rwa iSchlmem ekctetnd nrde,wo aws neugmhed eein ruengeea grhUtcusnneu acnh shic zo.g hmmnrIie datenlh se cshi ieb mde Knmuncihirsmuntersitke mu niee haewr b.reaKoisktt asD tmunsretnI aus med hraJ 4671 dirw ovn sagetinnOr eewng erhis aKsnlg tezcsgäth udn greetöh ichlrprgnüus zum eIvrantn des rsoKlets eHhhbnscou ieb erknezl.E Im eugZ edr regknsalSiiräuu eds tsesrKol mi rheJa 1208 treehli eid ileeacnsegvh eeneidGm nicihLn edi lOger uzm eehGsknc. Die reSog um sad olWh der letan greOl arw aosl hintc grnbtnedü.ue

Dohc erd hSmilemc rwa nru ein .mompytS ieD teecnlehgii Uceshar asß äbtshcclbhui eeft,ir ewi ishc leehtesuslrat. ie„Hr sit edr wHlrzumo ,“rdni etutale sda irteUl des haHlamnc.snozf cmSh„mlie tztis dot,r wo red zouHwrlm sft,“sri ltnree Beune.aaj eDi tmxeEekenr red adMe leidnb edn bdänNh,roe ufa dme immhelSc .üthbl

Mit deeism nnguesAfbdafn rwedu dei Urthnucuesgn eds tmaensge nrrecniKinnhee in fnrAfgi gonnm.eem Dsa gsibeEnr awr cesc.rhnikdeo eiD fnigägereß aMnde eletvibner sihc ftas lseal nie, wsa zloH wra — itm eerin .usmAnahe D„ei gelOr wra otGt sie aDnk thnic albe“en.fl nonAsnste war hcsnit vro emd ppieAtt erd osZrflsueslerlee eicr.hs ieB den ehenbärkKnicn newar mrmei lma dewier ekneli ieweß elsrBö elaageflf.un Da haeb mna hsic nihct rßgo setwa ieb gahtdec udn sie atlh ,ceestwghwig zrläteh Kurt jn.ueaeBa iDees rnuäeeß ekrmMela engba lnlirgaeds kennie fhscusuAls rbeü den enrnien ahSe.dcn Die entnaerdg eteElnme des Altars lsi,eweipessbie e„nwar oattl befell“an. iDe dieenb irennen lHtezoslmpe ea,rwn wei aeeujnBa dhlrsc,eti fa„st .öahlteghus“ An nde tnkeynebbräPsre hsectr dun snlik neenb emd Atarl eatgnn eid nadeM eonebs ewi an der Keaznl und an edn nuSfte na.ufih etlsbS ide aTenlf rzu rzdieLnieeaeg anwre entoef.fbr

ieB erd ehuSc cnah mneei hmnaacnF in cSehna gnkidugnSbfämhpscläe wrdue edi ngndecieieemrKh ncnihLi ni sniöovrstT nf.üigd eiD iFmar dlHe bot ien raefehnrV ,an asd netediegewh oncgShun eds iersatlaM rh.scervap iDe neelblnaef ezHitlelo nwrede auf eine Tearmerptu nvo 58 draG elusisC wräretm dnu rdei gaTe galn saknontt eib iesder rmtpuareTe ni ineer eßorng laHle eatgrle.g eisDe edzouPrr überetlb ide eadM .nhict In der 2. Aohwirlpce gign edi esert ehierankB ni ekärWumr. rnäweGgtieg sti dei mpkeolett Klznae smat fugangA in .vTrnöstios flebnsalE sncho tebbguaa dnu paonstartbetrir snid biede räe.ntePsekybrb eiD Wrgnäeeumhaldnb ath enein gßnoer tlioeVr: Wi„r ahubctnre keein imheCe eiznu“ez.stne aGzn hone egth se sgleiradln itchn. rDe eHoonzlbd tnure den Bnäken tsi tim nieem ciSzapeklla eatbnlehd rnweo,d edr nih vor emd cHauaelobkfbsl z.cütths Asl kricgehllcü adtsmnU iewsre hcsi dei für ein Fjrüahrh chynuspite lükeh .Wiretugtn n„eWn se awmr rdw,i tuprppve hsic ied rvouelaabcHsk dnu mwhrcäts acnh mde pncfleShü us.a Das olnelwt wir dubinntge evdhnrie“,nr tasg truK ua.naeejB

tiSe zewi hWnoce disn ied äenkB edreiw aastleml na imher .aztPl iSe enraw os gtbabaeu eo,nrdw sasd ide rostcbntistsedGeuehe miemr nhoc ienen azlzttiSp en.danf enDn eine hSlginucße der cerKih egewn agenSnriu wra ntcih veergs.ohne Udn seblts hone eKalnz ässlt isch rien.egpd