Aldenhoven: Gebührensätze steigen, aber nur gering

Aldenhoven : Gebührensätze steigen, aber nur gering

Mit diversen Gebührenkalkulationen, die im kommenden Jahr wirksam werden, hatte sich der Aldenhovener Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen.

„Wir haben immer Erhöhungen und es wird für die Bürger teurer“, fasste CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Krapp am Ende seine Eindrücke zusammen. „Das ist nichts, was man gerne macht, hat aber keine Alternative“, entschuldigte er beinahe die jeweils einhelligen Abstimmungsergebnisse.

Beim Winterdienst bleibt die Gebühr sogar konstant. Sie beträgt weiterhin 21 Cent pro Meter Straßenfront. Bei der Kalkulation der Gewässerunterhaltungsgebühr macht sich der steigende Beitrag des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) bemerkbar, der ebenfalls eine leichte Anhebung der Sätze nach sich zieht.

Bei der Abwasserbeseitigung steigen sowohl die Gebühren beim Schmutzwasser von 3,79 auf 4,06 Euro und beim Niederschlagswasser von 73 auf 84 Cent pro Kubikmeter.

Gering sind auch die Erhöhungen bei der Abfallentsorgung. Die neuen Sätze für den Restmüll lauten: Die Gebühr für die 80♦l-Tonne (vierwöchentliche Leerung) steigt auf 118,03 Euro (2018: 115,94). Bei zweiwöchentlicher Leerung sind es 146,98 (146,23). 120♦l-Tonne 220,47 (219,40), 240♦l-Tonne 440,94 (438,80), 1100♦l-Container 2020,99 (2011,17).

Beim Biomüll werden für die 120♦l-Tonne 75,14 (74,95) Euro fällig, für die 240♦l-Tonne 133,50 (133,14) Euro.

(ahw)
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