Jülich: Galerie an der Zitadelle: Kunst in tierischen Variationen

Jülich: Galerie an der Zitadelle: Kunst in tierischen Variationen

Berühmte Namen wie Rosemarie Trockel oder Vasarely, Jim Dine, Immendorff oder Karin Kneffel, Lüpertz und Walter Dohmen fanden sich in dieser Ausstellung ebenso wie junge Nachwuchskünstler. Sie alle hatten sich einem Thema auf ganz unterschiedliche Art und Weise gewidmet.

„Tierische gute Kunst“, lautete der Titel der Weihnachtsausstellung, zu der die Galerie an der Zitadelle eingeladen hatte. Und so fand sich dort der Hund als Familienmitglied und Freund von Karin Kneffel, akribisch genau nachgebildet bis zum letzten Schnurbarthaar neben der in knallig bunten Farben gemalte Katze von Otmar Alt, surrealen Vögeln, der Hirsch vor rotem Hintergrund von Yim Young Ju, Tierimpressionen von Ruth Taucher und vieles mehr.

Die Bilder, die die Galerie schmückten, waren mal abstrakt, mal realistisch, mal in Popart und in ganz unterschiedlichen Richtungen, sie waren geheimnisvoll oder klar durchschaubar. Mal waren es Lithografien und Radierungen, Aqua Tintaarbeiten oder als Bronzearbeit wie die beweglichen Skulpturen von Bonifatius Stirnberg.

„Das Thema ist so alt wie die Welt. Tiere waren das Erste, was die Menschen vor vielen tausend Jahren nachgebildet haben“, erinnerte Georg Loven seine Gäste zur Eröffnung der Ausstellung. Deshalb, so meinte er weiter, sei dies auch ein äußerst ergiebiges Thema und man hätte noch viel, viel mehr zeigen könne.

(Kr.)
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