Fußball-Mittelrheinliga: Borussia in der lang ersehnten Winterpause

Höchste Zeit für Erholung in Freialdenhoven : Borussia in der lang ersehnten Winterpause

Beim Fußball-Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven deuten sich bis zum Rückrundenstart einige Veränderungen an. Die jetzt begonnene Winterpause kommt den vielen angeschlagenen Spielern gerade recht.

Das Hauptziel erreichte Borussia Freialdenhoven mit dem torlosen Unentschieden beim 1. FC Düren. Der Fußball-Mittelrheinligist überwintert auf einem sehr respektablen dritten Tabellenplatz. Die Gastgeber hingegen schafften nur eine halbe Revanche für die 0:1-Niederlage beim Saisonauftakt. Die Zuschauer sahen eine schwache Partie auf beiden Seiten.

Die Borussen mussten gleich zu Beginn den Ausfall von Vincenz Borgelt verkraften, der mit Verdacht auf eine Beckenprellung früh vom Platz musste. „Der ist richtig umgehauen worden“, schimpfte Trainer Wilfried Hannes weniger über das Foul, mehr jedoch über den lockeren Umgang von Schiedsrichter Bilal Bodabouz, der weiterspielen ließ.

Für Borgelt kam der angeschlagene Patrick Rubaszewski, der jedoch in der Schlussphase gegen den angeschlagenen Pascal Schneider ausgetauscht wurde. Freialdenhoven war mit dreizehn Spielern angereist, viele von ihnen erholungsbedürftig. „Es wurde für uns einfach Zeit für die Winterpause“, versuchte Hannes eine Erklärung. Denn auch der 1. FC Düren tat nicht allzu viel, um dem Spiel eine Wendung zu geben. „Ich glaube, die hatten zu viel Respekt vor uns und haben den auch nicht abgelegt“, war Hannes‘ Kommentar.

Kurz vor Weihnachten wird der Wunschzettel bei Borussia Freialdenhoven neu geschrieben. Gut möglich, dass es Wechsel in der Winterpause beim Mittelrheinligisten geben wird. Dafür muss wohl Ersatz her, der nach des Trainers Ansicht jedoch nicht so einfach zu finden sein wird. „Ein Spieler muss zu uns passen.“

Besserung bei den angeschlagenen Jan-Niklas Schregel und Okan Dikenli ist nur schwer erkennbar. Die Pause dringend nötig haben Gerard Sambou, Christian Kreutzer, Alexandru Daescu und Patrick Rubaszewski unter anderen, die über Wochen ihre Verletzungen nicht richtig auskurieren konnten. Der 21-köpfige Kader vom Saisonbeginn ist weiter geschmolzen und wird nur mit sehr viel Glück bis zum Saisonende reichen.

Trainer Wilfried Hannes ist deshalb froh, dass nur ein Hallenturnier zu Jahresbeginn auf dem Programm steht. Damit kann die trainingsfreie Zeit bis zum 25. Januar ausgedehnt werden. „Es sollen nur die wirklich Fitten in der Halle spielen“, versprach der Trainer. Durch den Rückzug von Euskirchen aus der Liga startet die Borussia zu ihrem ersten Spiel nach der Winterpause erst am 17. März.

(tm)