Jülich: Fußball-Bezirksliga: Das Glück kehrt zu Germania Lich-Steinstraß zurück

Jülich : Fußball-Bezirksliga: Das Glück kehrt zu Germania Lich-Steinstraß zurück

Siegreich beendeten Lich-Steinstraß und Welldorf-Güsten ihre Spiele. Die Germania gewann etwas glücklich gegen Jugendsport Wenau. Die Grün-Weißen behauptte sich mit 4:2 in Zülpich.

Germania Lich-Steinstraß: Als Kampfsport auf schlechtem Rasen beschrieben beide Trainer das Derby zwischen Germania und Jugendsportlern. Der 1:0-Sieg der Gastgeber kam durch eine gute Chance zustande. Bei dem Kopfballduell unmittelbar nach Wiederanpfiff reagierte Thomas Mudrack einen Tick schneller. Dadurch wurde ein Pass nach außen zu Ersan Kocyigit möglich, der mustergültig Torschützen Carsten Goeres mit einer Flanke bediente. „Bis dahin hatten wir auch nicht mehr Chancen als Wenau“, gab Germanen-Trainer Daniel Schmitz zu.

„Wenn es momentan nicht läuft, dann hast du auch noch Pech“, bestätigte Gäste-Coach Marco Bachmann. Beide Trainer waren mit der Einstellung ihrer Spieler zufrieden. Beide Seiten mussten mit dem schwer zu bespielenden Rasen im Möhnewinkel klarkommen, und beide Teams liefen in guter Besetzung aufl. Eine Kleinigkeit entschied das Spiel.

Fehlte das den Germanen noch in den letzten Spielen, so hatten sie es diesmal. Ein nicht gegebener Elfmeter beschäftigte Gästetrainer Marco Bachmann auch hinterher noch. Dass die Germania noch zweimal in aussichtsreicher Position ohne Erfolg blieb, relativiert die Beschwerde. Für das ambitionierte Nachholprogramm war der Sieg für Lich-Steinstraß sicher von Vorteil. Bereits morgen (20 Uhr) muss Germania zu Aufsteiger Winden.

GW Welldorf-Güsten: „Der Einsatz war da, dass Wir-Gefühl hat sich wieder gezeigt“, lobte Trainer Winni Ronig seine Elf nach dem verdienten 4:2-Erfolg in Zülpich. Zwei Dinge waren seiner Meinung nach dafür verantwortlich: Zum einen der aufopferungsvolle Kampfgeist, den man über fast eine Stunde lang in Unterzahl — Yannick N‘Sabacka hatte in der 38. Minute wegen einer Tätlichkeit Rot gesehen — zum anderen die Tatsache, dass man im wahrsten Sinne des Wortes „Gras gefressen“ hatte. „Der Einsatz war genial“, lobte Ronnig.

Er stellte insbesondere seine Abwehrspieler in den Vordergrund. „Die Innenverteidigung mit ihrem Kopf Vladi Löwen hat ein überragendes Spiel abgeliefert“, urteilte der Coach, der besondere Freude an den Toren von Mo Makki und Julian Schmidt hatte. „Alle fielen nach tollen Kombinationen beziehungsweise sehenswerten Zuspielen.“ Dass der Gast nach dem 1:1 einige Minuten gewackelt hatte, Zülpich durch Michael Denneberg auch die Chance zur Führung hatte, war in Ronnigs Analyse nur eine Momentaufnahme. „Wir sind direkt wieder in die Spur gekommen, haben dann innerhalb von gut fünf Minuten alles klar gemacht“, so der Übungsleiter der Grün-Weißen.

(tm/hfs.)
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