Jülich: Fundsachen-Versteigerung: Fahrräder sind die Renner

Jülich: Fundsachen-Versteigerung: Fahrräder sind die Renner

Wenn die Stadt Jülich Fundsachen versteigert, sind Fahrräder die Renner. Auf dem Hof des Neuen Rathauses bietet Matthias Schmitz, Vollziehungsbeamter, diesmal 100 Drahtesel an, 86 finden einen Käufer.

Bei den neuwertigen Rädern überbieten sich die Teilnehmer und zahlen zwischen 20 und 40 Euro, das teuerste erreicht einen Spitzenpreis von 51 Euro. Zweirädrige Wracks werden dagegen für einen halben Euro verhökert. „Die kann man leicht reparieren”, weiß ein Schnäppchenjäger.

„Wir warten mindestens ein halbes Jahr, ob sich ein Besitzer meldet. Dann werden die Fundstücke versteigert”, erklärt Rainer Heesen vom Ordnungsamt.

Eine Auktion ist für die Interessenten ein Mix aus Nervenkitzel, Thriller und Schnäppchenjagd. Dabei sein und vor allem nicht mit leeren Händen vom Platz zu gehen, ist die Hauptsache.

Viel bleibt auf dieser Auktion nicht übrig. Der Großteil der Fundstücke wird verkauft. „Wir haben einen guten Schnitt gemacht”, bilanziert Heesen am Ende.

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