Düren: Für 300.000 Euro: „Trichter” wird umgestaltet

Düren: Für 300.000 Euro: „Trichter” wird umgestaltet

Die Dürener Nordstadt bekommt einen neuen Identifikationspunkt: In rund zehn Wochen soll der Eingangsbereich umgebaut sein. Für rund 300.000 Euro, von denen das Land 80 Prozent übernimmt, wird der „Trichter”, der die Alte und die Neue Jülicher Straße teilt, umgestaltet.

„Das Eingangstor des Stadtteils war bisher wenig einladend”, sagt Karl-Heinz Küpper von der Projektgruppe, die sich für diese Baumaßnahme eigens gebildet hat. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge und nicht angepasstes Tempo erschwerten bisher das Überqueren der Straße.

Die Projektgruppe „Gestaltung Eingangsbereich Kerngebiet” hat mit der Planungsgruppe MWM aus Aachen und der Stadtverwaltung ein Handlungskonzept erarbeitet. Aus einer Ideen-Werkstatt flossen Anregungen in die Planung ein: der Bau einer sanften Kurve der Fahrbahn im Bereich Neue/Alte Jülicher Straße und Josef-Schregel-Straße mit Geschwindigkeitsreduzierung, die Anhebung der Fahrbahn um einige Zentimeter und eine Trennung vom Fußgängerbereich.

Wert wurde auf die Gestaltung eines Platzcharakters gelegt. „Hier soll Kommunikation stattfinden”, sind sich Atila Balikci und Burhan Cetinkaya von der Stadtteilvertretung einig. Einem Schritt für den Stadtteiles sieht Paul Larue. Der Bürgermeister hob lobend hervor, „dass die Bewohner die Dinge selbst in die Hand nehmen”. Die Stadt gibt 60.000 Euro dazu.

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