Früherer Jülicher CDU-Chef Elmar Fuchs tritt aus der Partei aus

Nach Bundesparteitag in Hamburg : Früherer Jülicher CDU-Chef Elmar Fuchs tritt aus Partei aus

Der frühere Jülicher CDU-Stadtverbandsvorsitzende Elmar Fuchs ist nach fast 40 Jahren aus der Partei ausgetreten. Das bestätigte er am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung und übermittelte zugleich sein Austrittsschreiben an den Kreisverband.

Darin wird deutlich, dass „der Verlauf des Bundesparteitages in Hamburg“ den Ausschlag gegeben habe, weil die CDU die Chance nicht genutzt habe, „einen zwingend notwendigen Erneuerungsprozess einzuleiten“. Aus dem Brief geht hervor, dass Fuchs ein Unterstützer der Kandidatur von Friedrich Merz gewesen ist. Der habe als „einziger Kandidat deutlich gemacht, dass die CDU den Erfolg der AFD weitestgehend passiv hingenommen hat, statt die Bedenken der Wähler der AFD aufzugreifen“.

Elmar Fuchs vermisst in seiner nunmehr früheren Partei „Streitkultur, Rhetorik und klare Positionen“, die sie wieder unterscheidbar mache. Die Christdemokraten würden künftig geleitet „von einer Vorsitzenden, die außer Politik keinerlei berufliche Erfahrung hat, und von einem Generalsekretär, dessen abgebrochenes Studium der Rechtswissenschaften gleichfalls nicht“ auf ein besonderes berufliches Engagement schließen lasse.

Sein Engagement im Aufsichtsrat des Jülicher Brückenkopf-Parks würde Fuchs gern fortsetzen. „Wenn anderes gewünscht ist, akzeptiere ich das.“

Über sein Kreistagsmandat entscheide er noch gesondert.

(-vpu-)