Linnich: Friedhofsgebühr bleibt im Blick

Linnich: Friedhofsgebühr bleibt im Blick

Sozusagen auf der Zielgeraden hat sich die Linnicher Verwaltung den „Sieg”, in diesem Falle die Zustimmung des Stadtrates zur Neufassung der Friedhofsgebühren.

Der Werksausschuss hatte die Vorlage passieren lassen, um der Verwaltung Gelegenheit zu geben, Begründungen zu liefern.

Ins Visier hatten die Fraktionen vor allem die Anrechnung von 140.000 Euro für die Arbeitsleistung des Bauhofes. Ein Ansatz, der als zu hoch empfunden wurde. Die Verwaltung wies das Bauhofpensum nach und machte gleichfalls deutlich, dass die Leistung des Bauhofes spürbar reduziert werden müsste, bliebe die Erhöhung der Friedhofsgebühren aus.

Das schien der unabhängigen Wählergemeinschaft PKL gar nicht so unrecht. „Wir stimmen der Erhöhung nicht zu”, sagte Fraktionsvorsitzender Michael Hintzen. Vielmehr müsse zugunsten der Gebührenzahler überlegt werden, ob Kostenreduzierung durch Senkung der Standards erzielt werden könne. Dafür zeigte Hans-Willi Dohmen (CDU) kein Verständnis. Er könne im Gegenteil nur vor einer Absenkung der Standards warnen.

Da sich alles um den Kostenfaktor Bauhof dreht, sagte Beigeordneter Hans-Josef Corsten ein scharfes Controlling der Bauhofleistungen zu. Die Politik wiederum wird ein scharfes Auge darauf ein waches Auge werfen, wenn in einem Jahr die Friedhofsgebühren wieder debattiert werden. Daran ließ SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Friedrich Oetjen ebenso wenig Zweifel wie sein CDU-Pendant Dohmen.