Frenz: Frenzer beleben ihren verschütteten Brunnen neu

Frenz: Frenzer beleben ihren verschütteten Brunnen neu

„Unser Dorf hat Zukunft“, so lautete die Devise bei einem Treffen der Dorfgemeinschaft Frenz. Es wurden Vorschläge erarbeitet, wie sich der Ort durch gemeinsames Handeln in Zukunft präsentieren möchte.

„Es gab doch vor Jahrzehnten einmal einen Springbrunnen in Frenz.“ Ein Satz nur, aber schon war eine Idee geboren. Es wurde die notwendige Genehmigung von der Gemeinde eingeholt und bei der Firma RWE über die Aktion „RWE Aktiv vor Ort“ eine Spendenanfrage gestartet.

Dank einer entsprechenden Zusage war der finanzielle Grundstock gelegt. Viele ehrenamtliche Helfer trafen sich regelmäßig und arbeiteten mit Freude und Eifer an der Realisierung des Brunnens, der vor Jahrzehnten unter der Erde verschwunden war und zunächst einmal wieder ausgebuddelt werden musste.

Die Aktiven setzten viele Stunden ihrer Freizeit ein. Ohne das Know-how und einiger notwendiger Geräte der örtlichen Gartenbaufirmen Jakob Breuer, Inhaberin Anja von Meer, und der Firma Michael Johnen-Faber, wie auch ohne den Solarspezialisten Elwin Veenendaal wäre dies alles nicht möglich gewesen. Sogar die Jugendfeuerwehr Inden beteiligte sich. Sie sorgte dafür, dass der Brunnen mit ausreichend Wasser befüllt wurde.

Schwierigkeiten bewältigt

Natürlich gab es einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Neben personellen Ausfällen, bedingt durch Krankheit oder Urlaub, spielte beispielsweise das Wetter nicht immer mit oder die Technik offenbarte ihre Tücken. Obwohl dadurch der ursprünglich angesetzte Zeitplan nicht eingehalten werden konnte, darf die Dorfgemeinschaft Frenz heute stolz auf einen außergewöhnlichen Springbrunnen sein, den sie selbst wieder ins Leben zurückgeholt hat.

Während der Arbeiten waren sich alle Aktiven einig, künftig nicht allein nur für die Brunnenpflege zu sorgen, sondern auch die Gestaltung und Pflege des kompletten Dorfplatzes zu übernehmen, getreu dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark.“ Neben der finanziellen Spende zugunsten des Brunnenbaus besorgte die Firma RWE AG auch noch einen großen Findling, der den Platz am Springbrunnen nun ebenfalls ziert. Die Dorfgemeinschaft Frenz bedankt sich.

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