Jülich: Freiwilliges Soziales Jahr: Persönliches und berufliches Plus

Jülich: Freiwilliges Soziales Jahr: Persönliches und berufliches Plus

Der Blick über den Tellerrand ist nie verkehrt, insbesondere, wenn junge Leute sich beruflich orientieren und gleichzeitig anderen Menschen helfen wollen.

Nicht wenige entscheiden sich nicht für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), um erste Erfahrungen in einem sozialen Beruf zu sammeln und Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken. Das FSJ richtet sich an alle jungen Frauen und Männer und ist nicht nur für anerkannte Kriegsdienstverweigerer (KDVler) interessant, die sich alternativ zum Zivildienst als FSJ-Helfer verpflichten.

Auch der Malteser Hilfsdienst in Jülich bietet das FSJ seit Mitte 2009 an. „Wir haben momentan zwei FSJler vor Ort im Einsatz”, sagt Dienststellenleiter Peter Hine. Die Einsatzbereiche umfassen neben dem Rettungsdienst und den Krankenfahrten auch den Mahlzeitendienst und den Hausnotruf.

Florian Hallensleben ist einer der beiden FSJler vom Malteser Hilfsdienst in Jülich. „Einer meiner Freunde hat mich auf das FSJ aufmerksam gemacht. Mir macht die Arbeit viel Spaß und die Seminare sind oft richtig klasse”, erzählt der junge Mann begeistert.

In einem begleitenden Seminar hat er sich mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt. „Es war sehr hilfreich, da wir im Rettungsdienst immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden”, sagt Hallensleben.

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