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Rurdorf: Freialdenhovener Borussen schlagen Alemannen-Reserve

Rurdorf : Freialdenhovener Borussen schlagen Alemannen-Reserve

Mit einem hochverdienten 2:0-Erfolg gegen die Reserve von Alemannia Aachen holt sich die Borussia aus Freialdenhoven den 24. Rurdorfer Sommer-Cup. Und dies vor 850 Zuschauern, was den Stellenwert dieses Turniers einmal mehr unterstreicht.

Hochsommerliche Temperaturen - auf dem Platz wurden 38 Grad gemessen - machten die faire Partie sowohl für die Zuschauer, erst recht für die Spieler zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.

Dementsprechend gingen beide Seite verhalten ins Spiel, wobei die erste Chance auf Seiten der Alemannia registriert wurde. Direkt nach dem Anstoß erlief sich Furucu die Flanke, knallte aus vollen Lauf auf das Gehäuse der Borussia, wo mit Sascha Rodemers aber ein umsichtiger Keeper stand, der Volleyschuss von ihm entschärft wurde.

Dies inspirierte Freialenhoven anscheinend zum Offensivfußball, denn es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Aachen erneut vor Rodemers auftauchte. Dazwischen lagen zwei Chancen für die Hannestruppe.

Die eine (5.) vereitelte Aachens Keeper Krumpen nach Schuss von Soemantri, die andere vergab Kapitän Michael Kruskopf mit einem Freistoß (15.). Danach verflachte das Spiel, Aufregung gab es lediglich, als Borussen-Abwehrspieler Pesch - zusammen mit Andreas Elsig dirigierte er die Abwehrkette - nach einem Foul an Dominik Lenzen verwarnt wurde, seine Meckerei aber von Schiedsrichter Tobias Litt mit der gelben Karte geahndet wurde.

Und wie aus heiterem Himmel fiel dann in der 43. Minute das 1:0. Christian Nöhlen passte genau auf den Fuß des heranstürmenden Henning Blenkle, der Kracher landete unhaltbar im gegnerischen Netz.

Im zweiten Spielabschnitt nutzten sowohl Borussen-Trainer Winnie Hannes, als auch sein Gegenüber Eric van der Luer das Auswechselkontingent aus, darunter litt der Spielfluss.

Bis zur 79. Minute. Der gerade eingewechselte Kevin Töws flankt auf Bastian Zitzen, der zieht ab, es heißt 2:0. Doch Schiedsrichter-Assistent Patrick Lohbeck hatte die Fahne oben, eine zweifelhafte Entscheidung. Die bis zur fünf Minute in der Nachspielzeit diskutiert wurde.

Dann beseitigten Rodmers und Kruskopf alle Zweifel. Der weite Abschlag trifft genau auf den Borussen-Kapitän, und der hämmert den Ball ins leere Tor Aachener Tor zum 2:0-Endstand. Damit waren Freialdenhoven die 2500 Euro Siegprämie sicher.