Freialdenhoven: Freialdenhoven wahrt Chance zum Erhalt der Mittelrheinliga

Freialdenhoven: Freialdenhoven wahrt Chance zum Erhalt der Mittelrheinliga

Die Chancen auf den Klassenerhalt sind für Borussia Freialdenhoven wieder gestiegen. Am vergangenen Sonntag besiegte die Mannschaft die Gäste vom TSV Germania Windeck sicher mit 2:0. Damit belegen die Borussen derzeit einen Nichtabstiegsplatz, die beiden letzten Spieltage werden aber noch spannend.

Der Trainer war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Für Winnie Hannes zählte besonders, dass die Mannschaft keinen Gegentreffer kassiert hatte. Da die Windecker sehr tief standen und ständig auf Konter lauerten, mussten die Borussen viel Geduld aufbringen.

Nach der torlosen ersten Hälfte erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen folgerichtig auch zum Führungstreffer durch Patrick Westphal (48.). In der Folge dominierte Freialdenhoven die Partie ohne jedoch mit einem zweiten Tor alles klar zu machen. Die Gäste ihrerseits witterten eine Möglichkeit und blieben mit ihren Kontern immer sehr gefährlich. Erst das 2:0 durch Kelly Ajuya in der Nachspielzeit ließ Trainer, Spieler und Verein aufatmen. Bis dahin hatten Westphal (56.), Pascal Schneider (66.) und Wolfgang Nock durchaus die Chance auf eine frühzeitige Entscheidung.

„Wir können uns nur selber helfen“, forderte der Trainer von seinen Spielern. In der ersten Halbzeit sei es keine Kunst gewesen, überlegen zu sein. Ihm habe ein wenig die Konsequenz gefehlt, die im zweiten Durchgang viel besser war. „Wir leben noch“, freute sich Hannes, der den 0:2-Rückstand in Euskirchen als Initialzündung für die Borussen ausmachte. „Wir sind über den Strich gerutscht.“

Zugute gekommen ist Freialdenhoven dabei, dass sich Verfolger Erftstadt in Nierfeld eine Niederlage erlaubte, womit nicht unbedingt zu rechnen war. Da Mitverfolger Merten allerdings in letzter Sekunde gegen Euskirchen gewann, wird der Abstieg wohl unter den Dreien ausgetragen. Für die Borussia bedeutet das keineswegs Sicherheit, die Abstände des Trios sind sehr klein. Und auch Windeck und Brühl werden noch weiter Punkte zu sammeln, auch wenn die Mannschaften Plätze im Mittelfeld belegen. Für die Zuschauer bedeutet das packende Spiele bei mehreren Begegnungen an den beiden letzten Spieltagen.

(tm)
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