Jülich: Forschungszentrum Jülich erhöht Zahl der Ausbildungsplätze

Jülich: Forschungszentrum Jülich erhöht Zahl der Ausbildungsplätze

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) erhöht noch mit diesem Jahr die Zahl seiner Ausbildungsplätze. Es werden jährlich bis zu 115 Auszubildende eingestellt. Damit stehen derzeit noch mehr als 50 Ausbildungsplätze potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern offen.

Zuletzt hatte das Forschungszentrum 85 Ausbildungsplätze offeriert. „Mit dem erweiterten Angebot festigen wir unsere Stellung als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region”, so Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des FZJ.

Das gut funktionierende Zusammenspiel von interner und externer Ausbildung mache es seit Jahrzehnten möglich, im Forschungszentrum eine qualitativ hochwertige und praxisorientierte Ausbildung zu gewährleisten. Bisher schlossen rund 4300 junge Menschen ihre Ausbildung in Jülich erfolgreich ab.

Gegenwärtig kann das Forschungszentrum offene Ausbildungsstellen bei den gewerblich-technischen, naturwissenschaftlichen und kaufmännischen Berufen anbieten. Auch bei den Dualen Studiengängen wie Mathematisch-technischer Software-Entwickler sind noch Plätze frei. Bei diesen sind die Lernorte Betrieb und Fachhochschule. Ein dualer Studiengang hat also einen höheren Praxisbezug

Informationen über die offenen Ausbildungs- und Studienplätze sind im Internet zu finden. Der nächste Berufsinformationstag des Forschungszentrums findet am Samstag, 29. September 2012, in der Zentralen Berufsausbildung statt.

Zuletzt hatten vor vier Wochen 40 Azubis in neun Berufen ihre Ausbildung am Forschungszentrum abgeschlossen. Mit dem Ergebnis fünfmal „sehr gut”, zwölfmal „gut” und durchschnittlich 80,1 Punkten. Ulrich Ivens, stellvertretender Leiter der Zentralen Berufsausbildung. „Unser Slogan ist: Jülich macht Karrieren.”

Einige der Absolventen erhielten im Februar neben dem Prüfungszeugnis ein QM-Zertifikat. „Inzwischen gehört die Schulung in Qualitätsmanagement im Forschungszentrum mit zur Ausbildung. Die Azubis werden dadurch sensibilisiert, über den Tellerrand zu schauen, Geschäftsprozesse zu erfassen und auch zu gestalten”, so Karsten Beneke.

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