Jülich: Förderverein will Christuskirche „aufhübschen”

Jülich: Förderverein will Christuskirche „aufhübschen”

Zur ersten Mitgliederversammlung im Neuen Jahr ist jetzt der Förderverein Christuskirche Jülich im Bonhoeffer-Haus zusammengekommen.

Im Vordergrund der Versammlung stand die Wahl eines neuen Vorstandes, die wie folgt ausging: Norbert Rauland wurde zum 1. Vorsitzenden und Dr. Wolfgang Peter zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Dr. Egon Vietzke, während Gertrud Gärtner die neue Schriftführerin ist. Zum ersten Beisitzer wurde Karl Petrasek gewählt und zur zweiten Beisitzerin Dorothea Kamps. Die Aufgabe der Kassenprüfer übernehmen Dr. Wolfgang Burck und Gerd Winkelbrandt.

Als geborene Mitglieder bekleiden Pfarrerin Karin Latour das Amt der Vorsitzenden des Presbyteriums und Norbert Schuster das Amt des Kirchmeisters. In seiner Danksagung würdigte Norbert Rauland seinen Vorgänger Dr. Dietrich Thiele, der viele Jahre als 1. Vorsitzender des Fördervereins Christuskirche Jülich erfolgreich tätig war. Der Dank ging ebenso an Helga Thiele, denn „zu einem starken Mann gehört auch eine starke Frau”, so Pfarrerin Karin Latour.

Darüber hinaus wurden die Fördermaßnahmen 2010 vorgestellt: Auf dem Prioritätenkatalog steht unter anderem die Außenrenovierung der Christuskirche, mit der im Frühjahr begonnen werden soll. Dies geschieht nicht, um die Kirche im Hinblick auf das diesjährige Jubiläum (400 Jahre Evangelische Gemeinde Jülich, 100 Jahre Christuskirche Jülich) „aufzuhübschen”, sondern um massive Schäden am Mauerwerk und Dach zu verhindern.

Zudem ist ein Ausbau der Kindertagesstätte Röntgenstraße geplant, da die Einrichtung und insbesondere Plätze für Kinder unter drei Jahren (U3-Betreuung) stark nachgefragt werden.

Auch das Projekt „Freundeskreis Las Torres” soll wie im vergangenen Jahr finanziell unterstützt werden.

Das Geld kommt drei Kindertagesstätten in Caracas, Venezuela, zu Gute, um rund 200 Kinder mit Kleidung, Essen und einer Schulbildung zu versorgen und „den Ärmsten der Armen” die Chance auf ein besseres Leben zu geben.

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