Jülich: Flüchtlingsunterkünfte „keine Frage des Geldes“

Jülich: Flüchtlingsunterkünfte „keine Frage des Geldes“

„Viele Fragen drehten sich rund um das Thema Flüchtlinge: Was sind die Gründe für die Flucht? Wie können die Flüchtlinge hier ein neues Zuhause finden?“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan von einem Gespräch in Jülich.

Einige Mitglieder der Nutzerbeiräte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) von Wohnformen mit heilpädagogischen Hilfen für Erwachsene mit einer geistigen Behinderung (LVR-HPH-Netz West) hatten Nietan wieder zum Gespräch geladen. „Ich komme gerne ein- oder zweimal im Jahr in die Einrichtungen des LVR nach Jülich und stelle mich den Fragen der gehandicapten Menschen“, sagt Nietan.

Bei diesem Gespräch stand die aktuelle Flüchtlingssituation im Mittelpunkt. Der Abgeordnete erläuterte, mit wie vielen Schwierigkeiten und auf welchen Wegen die Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Es sei keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Machbarkeit, wie schnell man den vielen Schutzsuchenden in Deutschland eine Unterkunft stellen könne.

Weil es so viele Menschen in so kurzer Zeit sind, werde es unmöglich sein, auf die übergangsweise Unterbringung in Zelten zu verzichten. Die Gesprächsteilnehmer waren sich laut Nietan einig, dass alle aufgerufen sind, zu überlegen, wie den Flüchtlingen geholfen werden kann.