1. Lokales
  2. Jülich

Linnich: Flüchtlingsbetreuer zwischen Job, Integration und Abschiebung

Linnich : Flüchtlingsbetreuer zwischen Job, Integration und Abschiebung

Wenn über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland berichtet wird, steht die Unterbringung oft im Zentrum der Diskussion. Stefan Helm, Sachbearbeiter im Sozialamt Linnich, ärgert das, und er sagt: „Die Unterbringung ist das geringste Problem.“ Wichtiger sei die Betreuung der Asylsuchenden.

Gredae ni den nretse eagnT hnca dre kuAfnnt ebeg es ichheeenrtisUn nud lreemboP in erd etwägglunBi sde gtllA.as aD öenkn red hesuBc mbei auratsHz ibe Knkitaerh neei ßroeg ietekgirhcSwi etldrsnea.l Und e,blsst ennw ien zAtr nefne,dgu dre tentaiP imt nimee zRtepe in der daHn ediwre enlsestna is,t wßei red gFhlücitln ihtnc dntuenbg,i aws mit dem so„ra ech“niS uz nut ti.s

natfSe emHl ist ties csshe erhnaJ rfü ied ybrwAresbele in red autt-drRs zg.duänits eiD nihclltgFeü in ncnihiL nsdi gbeeiedwnür ni vceGienh in enier ünferehr adnleewsHB-erhul rercunat,tebhg nigeei ni tenoiwhgeunMn der nsderK.tat mI brÜaogmsegwhhnien eblen run Menrnä — ni zebimeVnrmre,itt dei hnfiaec ttetsugaesta inds tmi ,ettneagenEtb ichTs udn nlehü,tS k,encnrSäh kcncsGüi,sfhaemteeh cshDune im rl.Kele emomnK ied cnsdlnshueyeA in chinLin an, enartg ies fto hinct remh las wzei teBleu Gkäepc ieb .csih Zlteuzt akm niee tretuM tim eird deKnirn. Ihre inHakebliseetg sua iAemenrn etentskc in rive etsncaeTghar nvo dl,iA cilserdht Hmle udn f:ragt asW„ düerwn ieS mneht,eimn nwne ieS urn vire stüitenatklP alPtz rfü eni neseu Leneb ettnhä“?

Sntaef eHlm ndu rmtsiaseHue orheTnts uMsree rvunest,hec bei dre nctriighEnu rerhi urnUefkttn uz neh.fle eiS abctnher eRglea ,an teenlstl dne rSckhan um. lmHe gettleeebi ide amFleii igneei Tega uzr uhecl,S in dei dttstKäeastg.inree uZ neensi gafenAbu gehröt das ,ncith se tsi neis eamnE.tegng „uGt r,w“eä astg re, n„new nmejda den ebeAbensyrrwl ibe nde ertens tiStnechr hlfene .ür“edw Er ndket na inee Art enttchaPsfa ni rde krueövlenBg dun dhctvli,eeurt dsas se csonh lhenfe dw,erü nwen enie ernnflmoeemTu ibe ePnmlreob hwgelät ernwed nektön.

Im mrgnbnsohhgwÜiaee sdni drezeit 06 eoPersnn ebughrar.tcent okDmaua ubdAo eirtnmbmü senahdente e,niAetbr die tnihc ndebtngiu jdree amhcen tcemö.h Er ztp,tu üemtkmr hisc mu ide enosggrlnl,Müut ptefgl die ßlaeAeaunn,g tleavwert dsa ,grLea sct,ewBäthe Htasur.a Er flith ieb dre wernugaltV red rtntn,kfueU ietelebgt äugnuezgNe uzm sAl.ränteadmu nZeh Jehra nlga lieseett re eidse ignkttiäTee rüf 81,2 rouE ide .eutdnS Ein esdlThgacen rfü einen ibltlze.Vojo nNu ettha re klGc,ü itse mde 1. kretoOb ist re ieb edr Sdtat aetlg.tnsel Und dcho gänht eni omkchrstDewasel erbü mi.h Sine seeegyAbrnlh durew bn,hetlage Audbo ist etuedgld in acdD,eusnhlt kann reeitjezd nbcheesabog drne.we Auf iesen rbeAit in Ghiecenv illw erba menadin cenheirt,vz re sit reepktserit nvo end ,wrhneoBne znschewi ntafSe emlH ndu doubA hta ihcs eine tdshcFfnuear iklt.entcwe

„nWen hic uarefn und es,ag riw hbnae eeni ezewui,nusguN zum seiBiepl uas mlaai,oS aht ubAdo torfso ied gGreipohae im Kfp,o i,eßw wer sich imt mew ehe,rsvtt in wseelhc teitmezhemrbrM edr zuunNagge stp,sa“ ekrrätl emlH dnu lttsel edi uetkrenuleltril emoztnKep isenes unrdFese r,sahue dei erabuüs reichhlif esi, ad dunr 20 tteoliaainNtnä in vieechGn .ebnle

mgnneetüGezii tirAeb ietelsn levei ee.leryAwbrsb enadNim eerwd eezgngun,w aebr mew ied eekcD auf end fpKo ftl,lä red ennkö rüf eenni vudrisnZeet von 18,2 Erou nirbeaet, tasg .lmeH weeiielMrtlt renwde die eSlncuh in inL,inhc dre tdtsäieshc etnaergrKdni ni Ginh,ecev Bhufoa und blHnldeaa durhc dei erAtib ovn bweynbArelser üretnu.ttstz Drmea doeBfa thlif mde cdhtäessit Hurmessitae Thonrest ere,sMu sine angsAlryat rwedu falsneble b,tgeehlna hauc re tsi run tudedegl. „hcI nnka ihmc ohcn na ned gaT nnir,ener lsa oafBed mti dme hiSrencbe rvo mri n,sda“t ctldhesri ueMe.sr rE eis resh frttisreur e,ewensg eatht Ansgt orv rde ghcAsbb.ieun aedBof its mtürSre eimb SVS öeKzrign.r

ieEn bghinuscAeb anheb Hlm,e boAud ndu ueeMrs chons tetebm.rli Ein rrnpteoTras ies foreengvh,ar nud dre hantegelbe erwBbree aehb zu emHl gea:stg en„Wn hci ni nneidI ukrzcü in,b nbi chi t.ot“ siesDe bnEelrsi cetkst chau Hlem ctinh haeficn eg.w rE susm fto daanr nkdnee und fgatr cish imt rgoe,S wie es ihm lowh eenaggnr tsi.