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Jülich: Filmische Wanderung entlang der Inde

Jülich : Filmische Wanderung entlang der Inde

Sie ist 51 Kilometer lang, entspringt aus acht Rinnsalen im Raerener Wald, fließt dann über Kornelimünster und Stolberg in Richtung Eschweiler, wo sie renaturiert wurde, schlängelt sich an Lamersdorf vorbei und mündet schließlich bei Jülich-Kirchberg in die Rur: die Inde. Eines der Wahrzeichen unserer Region.

Der Eschweiler Günter Frühauf entwickelte vor rund drei Jahren die Idee, einen Film über den Fluss und die Menschen, die an ihm leben, zu drehen. Gemeinsam mit Egon Weber aus Inden ging er das Projekt an und vollendete es. Die beiden Filmemacher präsentierten nun ihr Erstlingswerk, das den Namen „Entlang der Inde - von der Quelle bis zur Mündung” trägt.

„Die Inde ist unser Heimatfluss. Sie prägt uns”, begründet Günter Frühauf sein Interesse an dem Fluss. Innerhalb von gut zwei Jahren trug er mit Egon Weber Material zusammen, das für einen fünfstündigen Film ausgereicht hätte. Die Endfassung des Werks wurde schließlich 57 Minuten lang.

„Es steckt sehr viel Liebe und Kleinarbeit in diesem Werk”, betont Egon Weber. „Schon häufiger sind ähnliche Projekte in Angriff genommen worden. Abgeschlossen wurde aber meines Wissens keines von ihnen”, ist der Hobbyfilmer durchaus stolz auf das Endergebnis.