Jülich: Feuer in Jülicher Mehrfamilienhaus: Brandursache noch unklar

Jülich : Feuer in Jülicher Mehrfamilienhaus: Brandursache noch unklar

Im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Schützenstraße hat es in der Nacht zum Montag gebrannt. Die Mieter wurden jedoch rechtzeitig wach und konnten sich in Sicherheit bringen. Auch informierten sie weitere Hausbewohner und verhinderten somit Schlimmeres, wie die Polizei berichtete.

Insgesamt mussten fünf Bewohner wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ärztliche Behandlung gebracht werden. Alle anderen Hausbewohner wurden mit Hilfe des Ordnungsamts anderweitig untergebracht.

Die Alarmierung erreichte die Jülicher Feuerwehr gegen 2.20 Uhr, die mit den Löschzügen Stadtmitte, Lich-Steinstraß, Stetternich, Kirchberg, Selgersdorf, Bourheim und Welldorf ausrückte. Das Hubrettungsfahrzeug mit Teleskopbühne vom Forschungszentrum Jülich fuhr ebenfalls zur Einsatzstelle. Für die Feuerwehr galt es, die Bewohner des Hauses ins Freie zu holen und mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Rund 60 Wehrangehörige waren im Einsatz.

Fünf Personen wurden mit Verdacht auch Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Bürgermeister Axel Fuchs und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes machten sich in der Nacht noch ein Bild von der Lage und leiteten die Unterbringung der Menschen des durch Feuer und Löscharbeiten vorerst unbewohnbaren Hauses in die Wege. Zweimal rückte die Wehr zu Nachlöscharbeiten an, die bis zum Vormittag andauerten.

Wegen kleinerer Brandnester im Dachgerüst musste in der Dachgeschosswohnung ein Teil des Daches und der Unterkonstruktion eingerissen werden. Sobald das Gebäude gefahrlos betreten werden kann, werden sich die Ermittler auf Spurensuche begeben.

(ma.ho.)
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