Jülich: Fest in der Spiel- und Lernstube des Sozialdienstes katholischer Frauen

Jülich: Fest in der Spiel- und Lernstube des Sozialdienstes katholischer Frauen

Hinter einer ganz normalen Haustür eines Einfamilienhauses in der Berliner Straße in Jülich „versteckt“ sie sich, die Spiel- und Lernstube des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Und genau hierhin waren Mitarbeiter, Freunde und Familien zum diesjährigen Herbstfest des Vereins eingeladen.

Neben Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und Vorstandsmitglied Claudia Gerken kamen viele Menschen dieser Einladung nach.

Im „Wohnzimmer“ der Spiel- und Lernstube hatten die fleißigen Helfer ein üppiges Büffet mit Kuchen und herzhaften Leckereien aufgebaut. Platz zum Genießen von Essen und Getränken gab es im Innenhof. Dort brutzelten zudem ein paar Frauen Manakish, eine libanesische Spezialität.

Doch natürlich ging es nicht nur um Kulinarik. Lernen stand an diesem Wochenende weniger auf dem Programm, dafür das Spielen und Basteln umso mehr. „Wir basteln Windräder und Kratzmagnete“, erzählte Utta Kuhn, Leiterin der Einrichtung. Außerdem gehörten Hennatattoos und Kinderschminken zum Angebot. Und wer seine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen wollte, konnte sich beim Tischtennis-Turnier mit anderen Besuchern messen.

Die Spiel- und Lernstube besuchen regelmäßig 87 Kinder, davon rund 30 Grundschüler. Das offene und kostenfreie Angebot des SkF richtet sich an Kinder ab sechs Jahren. Hier bekommen die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel Hilfe bei den Hausaufgaben oder später bei der Berufsfindung. Ebenso wichtig wie die schulische Hilfe sind die Spiel- und Bastelangebote, die gemeinsamen Ausflüge und Ferienaktivitäten. Dass das Angebot gerne wahrgenommen und geschätzt wird, zeigt die Besucherschar, die gemeinsam ein fröhliches Fest feierte.

(brs)
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