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Jülich: Fehler der Frankonia schonungslos ausgenutzt

Jülich : Fehler der Frankonia schonungslos ausgenutzt

Geht den „Zehnern” im Kampf um die Bezirksliga-Herbstmeisterschaft die Luft aus?

Diese Frage stellen sich nach der zweiten Schlappe in Folge. Diesmal war es der bisherige direkte Verfolger und neue Spitzenreiter Germania Geyen, der mit 1:0 gegen Jülich 10/97 die Oberhand behielt.

„Der Sieg geht einfach in Ordnung. Wir hatten zwar die besten und größten Torchancen, konnten sie aber nicht nutzen”, stellt Trainer Peter Koprd ernüchtert fest. Insbesondere in der zweiten Hälfte ließen Yasar, Björn Erkens und Hasanpapa mehrere „100-prozentige” aus.

„Wenn du aus drei Meter das Tor nicht triffst, hast du auch nicht die Punkte verdient”, brachte es Obmann Mike Stier auf einen Nenner. Geyen übernahm vor Kerpen und Jülich 10/97 die Spitze in der Gruppe 4 der Bezirksliga.

„Dieses Remis geht in Ordnung. Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten liegen gelassen.” FC-Obmann Peter Heuser war sauer nach dem 2:2 der Inden/Altdorfer gegen Randerath/Porselen.

„Wir haben uns einfach zu lange über unsere beiden Treffer gefreut. Denn zweimal fiel postwendend der Ausgleich”, hadert auch Spielertrainer Mark Wolter mit dem Abwehrverhalten seines Teams.

Insbesondere im zweiten Abschnitt hätte der Gastgeber Tore machen können. „Aber wir sind damit zu lasch umgegangen”, meinte Heuser, der nun auf Punkte im Derby gegen Rurdorf hofft.

„Klipp und klar: Wir gehen schweren Zeiten entgegen.” Für Arno Hünninghaus, Trainer von Frankonia Broich, war das 1:4 in Erkelenz mehr als ernüchternd. „Es fehlten uns zwar sieben Stammspieler. Aber dies kann keine Entschuldigung für fehlenden Einsatz sein.”

So blieben die so genannten Ersatzspieler ebenso hinter den Erwartungen zurück. „Lediglich Thorsten Paul zeigte Normalform”, stellt Hüninghaus ein gutes Zeugnis aus.

„Ansonsten hat das ganze Kollektiv versagt. Kein Einsatz, keine Leidenschaft gegen eine schlechte Mannschaft”, meinte der Frankonen-Trainer, der im zweiten Spielabschnitt zwar Broich als spielerisch besseres Team sah. „Aber Erkelenz hat unsere Fehler schonungslos ausgenutzt.” Broich trifft nun auf den Vorletzten Würm-Lindern.

„Nach dem Spielverlauf sind wir mit dem torlosen Remis zufrieden.” Rurdorfs Vorsitzender Franz-Peter Breuer war vor dem Gang nach Würm-Lindern eigentlich von drei Zählern ausgegangen.

„Gegen einen Mitkonkurrenten um den Abstieg muss man einfach gewinnen”, relativierte er dies aber nach dem Spiel. Jetzt geht es ins Derby gegen Inden/Altdorf. „Wir hoffen, dass wir unsere Negativserie nun beenden.”