Jülich: FeG ist froh und stolz aufs neue Zentrum

Jülich: FeG ist froh und stolz aufs neue Zentrum

Der ursprüngliche Plan der Freien evangelischen Gemeinde Jülich (FeG), das neue Gemeindezentrum Anfang April zu eröffnen, war schnell verworfen und es bleibt auch noch viel zu tun, wenn am Wochenende die offizielle Eröffnung knapp ein halbes Jahr später nachgeholt wird.

Die FeG ist froh und stolz, der Öffentlichkeit ihre ersten eigenen Räume vorzustellen, die gar nicht mehr an deren sportliche Vergangenheit als Squash-Zentrum erinnern.

Auf rund 420 Quadratmetern findet die Gemeinde dort genügend Raum, um neben Gottesdiensten weitere Aktivitäten anzubieten — beispielsweise für Kinder und Jugendliche. Zudem ist eine chinesische Bibelgruppe aus dem Umfeld der Fachhochschule entstanden, die im Gemeindezentrum zusammenkommt. Bis zu 195 Plätze sind im eigentlichen Kirchenraum zugelassen, womit die FeG gegenüber ihrer früheren Dependance an der Wiesenstraße die Kapazität etwa verdoppelt hat. Moderne Kommunikationstechnik für die akustische und bildliche Übertragung von Gottesdiensten in andere Räume und die Möglichkeit, Übersetzungen ins Englische vornehmen zu lassen, sind der international aufgestellten FeG Jülich sehr willkommen.

Auch mit eigenen Kräften

„Jeder trägt das bei, was er kann“, war der Leitgedanke während der Umbaus, die der Aachener Architekt Hanns-Helge Janssen geplant hat und der durch externe Handwerker und viele Helfer der FeG Jülich samt Freunden von anderen Kirchengemeinden umgesetzt worden ist. In die Bauplanung eingebunden waren zudem aus der Gemeinde noch Kassiererin Carmen Geisse, Volker Klocke und Aaron Weber. Der Baustart samt „Absquashen“ erfolgte bereits Mitte März 2014, ein Weihnachtsgottesdienst auf der Baustelle wurde im vergangenen Jahr gefeiert, bevor nach dem Umzug am 2. April der damalige Pastor Simon Diercks mit der FEG die Räume in einem Gottesdienst in Besitz nahm.

Nach dem Abschied von Pastor Diercks, der die FeG sieben Jahre lang geleitet hatte, ist die Gemeinde noch auf der Suche nach einem Nachfolger. Mit Rüdiger Franz aus Solingen hat ein Seelsorger und Psychotherapeut seit August eine 20-prozentige Stelle übernommen und fungiert innerhalb der FeG als Coach.

Interne und externe Prediger

Bei den Sonntagsgottesdiensten hat die Gemeindeleitung mitlerweile den Predigtdienst übernommen. Sie wechselt sich dabei mitExternen ab im Gemeindezentrum, das der FeG sichtlich Auftrieb gegeben hat. Das anstehende Festwochenende wird es zeigen.

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