Jülich: FC-Trainer Gerd Daun übt scharfe Schiri-Schelte

Jülich: FC-Trainer Gerd Daun übt scharfe Schiri-Schelte

„Das habe ich in meiner ganzen Zeit als Trainer noch nie erlebt, so eine schlechte Schiedsrichterleistung!“, wetterte nach dem 1:3 gegen Eicherscheid Inden/Altdorfs Trainer Gerd Daun.

Nicht, dass er den Sieg der Gäste schlecht reden wollte. „Der war verdient, aber wir sind klar benachteiligt worden“, so der Coach über das Auftreten von Schiedsrichter Thorsten Schuhmann.

Laut Daun schickte der Unparteiische seinen Spieler Robin Wolff in der 53. Spielminute vom Platz. „Wofür, das weiß keiner, keiner hat mitbekommen, warum Robin Gelb-Rot gesehen hat.“

Ebenso unerklärlich war für ihn auch die zweite Matchstrafe gegen den FC. Die betraf Yannik Jacobs (80.). Dauns Schilderung. „Mario Ludwig begeht ein Foulspiel, der Schiedsrichter pfeift ab, berechtigt, und schickt anschließend Yannik vom Platz.“ Der dritte Platzverweis für einen Inden/Altdorfer Spieler stellt in den Augen der Gastgeber den Höhepunkt dar.

„In der 80. Minute werde ich gefragt, wo mein Spieler Johnen sei. Den habe ich gerade ausgewechselt, der ist doch gar nicht mehr auf dem Platz“, gibt Daun den Dialog wieder, der darin gipfelte, dass sich Schiedsrichter und Linienrichter beraten, Timo Johnen dann mit Rot bedacht wird. Warum? „Der hat seinen Auswechselspieler Marvin Büttner beleidigt“, soll der Schiri dann als Antwort gegeben haben.

So weit die Schilderung des Inden/Altdorfer Trainers, der anschließend die „Entschuldigung“ der Eicherscheider Gäste entgegennehmen durfte. Ihnen tat das ganze Leid. Nach dem Motto: „Wir können doch nichts dafür, dass ihr unter diesen Umständen auf die Verliererstraße geraten seid.“

Fazit: Für Daun lieferte seine Mannschaft eine gute Leistung ab. „Wir sind auf dem richtigen Weg, trotz dieser Schlappe.“ Insgesamt sind aktuell damit fünf FC-Spieler gesperrt, wenn es am Sonntag gegen Concordia Oidtweiler geht.

(hfs.)
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