Jülich: FC Inden/Altdorf gewinnt die Hallenmeisterschaft

Jülich: FC Inden/Altdorf gewinnt die Hallenmeisterschaft

Der FC Inden/Altdorf gewann die vierte offene Hallenmeisterschaft des SC Jülich 1910/97. Im Finale des Hallenfußball-Turniers setzte sich die Elf von Neu-Trainer Frank Weis in der Nordhalle mit 6:1 gegen den Gastgeber durch.

Die Jülicher gingen zwar durch Chris Böhme in Führung, mussten sich aber im weiteren Verlauf des Finales dem druckvollem Spiel der Gäste beugen. Die zwei Ex-Jülicher Ibo Cakin und Besim Hoti leiteten mit ihren Treffern die Wende ein. Marcel Görich stellte den 3:1-Pausenstand her.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiterhin Powerplay des FC, der durch Dirk Leidel auf 4:1 erhöhte. Auch Goalgetter Presley Lubasa kam zum Einsatz, steuerte die Treffer zum 5:1 und 6:1 bei. Der Schiedsrichter Antonius Derksen hatte die rasante Partie jederzeit im Griff, pfiff ebenso souverän wie sein Kollege Heinz Osenberg.

„Wir haben mit dem FC Inden/Altdorf einen würdigen Sieger gefunden”, gratulierte Jülichs Trainer Peter Kosprd, der auch als Turnierleiter fungierte. Seinem Team, das in der Vorrunde alles aus dem Weg geräumt hatte, attestierte er: „Im Finale muss Jülich der Verstand abhanden gekommen sein.” Spannend verlief auch das Spiel um Platz drei, in dem der SV 07 Linnich den FC Rurdorf mit 6:4 bezwang. Der klassenhöhere A-Ligist aus Rurdorf lag schon mit 3:1 auf der Siegerstraße, als die Linnicher die Partie noch drehten. Als bester Torschützen erzielten Hajo Meuser vom FC Rurdorf und Pascal Thora (Jülich 1910/97) je 13 Treffer. Insgesamt war es ein tolles Fußballturnier in dem guter Hallenfußball geboten wurde.

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