Jülich: FC 06 Rurdorf: Das Ziel ist „guten Fußball bieten“

Jülich: FC 06 Rurdorf: Das Ziel ist „guten Fußball bieten“

Nachdem Werner Schönen schon in der Winterpause kundgetan hatte, den FC 06 Rurdorf zum Saisonende zu verlassen, brachte er auch gleich seinen möglichen Nachfolger ins Spiel. Es war Dominik Kremer, der dann auch von den FC-Verantwortlichen als neuer Coach bestätigt wurde.

So war Kremer von Anfang an in die Personalplanungen eingebunden bei einem Verein „der für mich zu den best geführten des Fußballkreises zählt“, erzählte er.

Insgesamt zehn neue Spieler wurden verpflichtet, alles Akteure, die auf der Wunschliste des neuen Übungsleiters standen. „Jetzt gilt es für uns, sich so schnell wie möglich als Mannschaft zu finden“, hob er anlässlich der offiziellen Vorstellung hervor.

Gelegenheit dazu hatte der FC 06 Rurdorf genügend, denn viele Freundschaftsspiele, Verpfichtungen bei diversen Sportwochen und im Kreispokal wurden absolviert. So zog en die Schützlinge Kremers auch jetzt ins Halbfinale um den Sommercup beim Turnier in Lich-Steinstraß ein.

Angesprochen auf die Stärke der Mannschaft nennt der FC-Übungsleiter die Möglichkeit, viele Positionen gleich stark besetzen zu können. „Denn unser vorrangiges Ziel ist die Vorstellung, attraktiven und guten Fußball zu bieten.“ Ein Saisonziel nennt er allerdings nicht, sieht man einmal vom Klassenerhalt ab.

Dafür sind aber hinsichtlich der kommenden Meisterfrage die Kandidaten in seinen Augen klar. „Mannschaften wie die SG Voreifel, die Jülicher ‚Zehner‘ und der TSV Düren sind für mich die absoluten Favoriten. Diese drei dürften unter sich das Rennen machen.“

Kremer blickt allerdings mehr als gespannt dem Saisonauftakt entgegen. Dann gilt es direkt, bei den Jülicher „Zehner“ im Karl-Knipprath-Stadion Farbe zu bekennen. „Ich hoffe nur, dass dieses Lokalderby für uns nicht zu früh kommt“, hält Kremer zu hohe Erwartungen im Zaum. „Aber sicher ist, dass es für mich und meine Spieler eine erste wichtige Standortbestimmung sein wird.“

(hfs.)