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Jülich: Farbenfrohe Experimente mit Professor Rotkohl

Jülich : Farbenfrohe Experimente mit Professor Rotkohl

Professor Rotkohl war die Ruhe in Person. Aufgeregt dagegen waren Jochem Gätgens, Erzieherin Nicole Gruner und die sieben Kinder, die auf ihren großen Auftritt warteten.

Der Anlass der Aufregung: Der WDR machte mit zwei Ü-Wagen Station vor der Kindertagesstätte „Kleine Füchse” im Jülicher Forschungszentrum.

„Heckers Hexenküche”, monatlicher Bestandteil der Kinderradiosendung Lilipuz, sollte an diesem Tag live aus dem FZJ gesendet werden.

Als Madita, Florian, Genia, Daja, Tobias, Timon und Jannis um kurz vor ein Uhr mittags in ihren Hort kommen, hatten Redakteure, Techniker und Moderatoren des WDR gemeinsam mit Kita-Leiterin Josefine Esser-Rödger, Erzieherin Nicole Gruner und Biotechniker Jochem Gätgens schon alles für die Sendung vorbereitet. Jochem Gätgens, für den farbigen Teil der Experimente zuständig, erklärte seinen kindlichen Helfern mit viel Einsatz ihre Aufgaben.

Nachdem alle wussten, wie der Rotkohlsaft so schön blau wird, welche Substanzen sie hinein geben und was dann passieren würde, durfte Joachim Hecker, Co-Moderator und Namensgeber der Sendung, sich zwei Freiwillige für seine Experimente suchen.

Bevor es aber pünktlich um zwei Uhr auf Sendung ging, konnten die sieben Jungen und Mädchen sich noch gründlich in einem der Ü-Wagen umsehen, die vielen Knöpfe bestaunen und neugierige Fragen stellen.

Die zwischenzeitlich fast verflogene Aufregung bricht sich angesichts der ersten Mikrofonprobe - mit einer Zitronensaftflasche als Mirkofonersatz - doch noch einmal Bahn. Selbst sonst redselige Kinder verstummen erst einmal. Doch als es wirklich los geht, entlockt Moderatorin Nicole Vergin mit Routine und Einfühlungsvermögen jedem kleinen Forscher seinen Wortbeitrag.

Mit Unterstützung von Professor Rotkohl - einem Kohlkopf in des Technikers Hand - experimentieren Gätgens und seine Helfer mit Säuren, Basen und neutralen Stoffen. Der Rotkohlsaft nimmt dabei faszinierende Farben an.

Die Moderatorin läuft zwischen den Tischen hin und her, interviewt abwechselnd Gätgens, Hexer Hecker und die Kinder, die es übrigens tatsächlich schaffen mucksmäuschenstill zu sein, solange die rote Aufnahmelampe über der Tür leuchtet.

Nach einer knappen Stunde, von Aufregung keine Spur mehr, erklingt das tägliche Mini-Hörspiel. Die Sendung ist fast vorbei. Ein vielstimmiges „Tschö!”, eine kurze Abmoderation und Alltag kehrt ein.

Bis es am 27. Juni weiter geht mit Professor Rotkohl und den Experimenten. Dann ist nämlich Tag der offenen Tür im Forschungszentrum. Wer vorher schon ein bisschen probieren möchte, kann unter http://www.lilipuz.de nachlesen, wies geht.