Linnich: Ertragreiches Lüftchen

Linnich: Ertragreiches Lüftchen

Angesichts dessen, was sich auf den Feldern der Nachbarkommunen im Wind dreht, ist das Linnicher Stadtgebiet ein „Spargel”-freies Land.

Die einzige Windkraftkonzentrationszone liegt am Ortsrand Körrenzigs und ist ausgelastet. Mehr ist nicht im Angebot. Allerdings ist offenbar Bedarf an mehr vorhanden.

Die JUWI Wind GmhH würde gern gemeinsam mit der STAWAG Solar fünf bis sechs windgetriebene Stromerzeuger auf die Felder zwischen Kofferen und Hottorf pflanzen.

Die Windkraftanlagen hätten einen Mindestabstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung und erfüllten damit die Vorgaben der TA Lärm. Die bestimmt, wie viel Lärm Windkraftanlagen bis zur nächsten Wohnbebauung emittieren dürfen.

Obwohl es sich bei den Anlage vom Typ Enercon E82 um echte „Brummer” mit einem Rotordurchmesser von 82 Metern und einer Höhe von 150 Metern handele, hätten die Hottorfer keinen Schattenwurf zu befürchten. Außerdem würden sich die Anlagen aufgrund der Geländeformation unscheinbarer in die Landschaft einfügen als die „Windmühlen” an etwas erhöhten Standorten.

Entschieden ist noch nichts, allerdings hat sich der Investor bereits Gelände gesichert - wegen der eigenen Planungssicherheit und um der Stadt zu zeigen, dass man bereit ist, Millionen zu investieren.

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