Jülich/Düren: Enttäuschung nach gescheiterter IRR-Bewerbung

Jülich/Düren: Enttäuschung nach gescheiterter IRR-Bewerbung

Die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) ist mit ihrer Bewerbung um eine der „Regionalen“ in den Jahren 2022 oder 2025 gescheitert. Das hat bei Politikern im Kreis Düren große Enttäuschung hervorgerufen.

Die IRR wollte über Kreisgrenzen hinweg den Strukturwandel im Rheinland nach dem Ende der Braunkohleförderung vorantreiben. Bei einem Zuschlag hätte es für zahlreiche Projektmaßnahmen Fördergelder im dreistelligen Millionenbereich gegeben. Nach der Entscheidung der Landesregierung profitieren davon nun das Bergische Rheinland, Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe.

„Damit lässt die rot-grüne Landesregierung die Region beim Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlenrevier im Stich“, sagte die Kreistagsabgeordnete der CDU, Dr. Patricia Peill. Ziel der Landespolitik müsse sein, mit den Kreisen, Städten und Gemeinden die Region für die Zeit nach dem Tagebau grundlegend, nachhaltig und fortdauernd zukunftsfähig zu machen. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Dietmar Nietan hatte auf Unterstützung gehofft und sagte jetzt: „Das enttäuscht mich und ist ein Schlag ins Kontor.“

(red/vpu)
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