Engelbert-Wrobel-International-Jazz-Quartett im Kulturbahnhof Jülich

Konzert : Jazzmusiker aus drei Kontinenten im Kulturbahnhof Jülich

Aus drei Kontinenten stammen die Jazzmusiker, die am der Einladung des Jazzclubs Jülich gefolgt sind. Am Freitag, 14. Juni, spielen sie im Engelbert-Wrobel-International-Jazz-Quartett im Kulturbahnhof in Jülich.

Es gibt kaum ein Festival von Bedeutung, bei dem er nicht schon aufgetreten wäre, der Jazz-Musiker aus dieser Region. In Abenden aufgewachsen, hat er schon als Schüler seine Liebe zum klassischen Jazz entdeckt. Nach seinem Musikstudium in Düsseldorf durfte er bei Rod Masons Hot Five erste Bühnenerfahrung sammeln und gründete dann 1989 seine eigene Swing Society.

Engelbert Wrobels Spiel zeichnet sich durch einen vollen Sound und eine brillante Technik aus. Er ist ein Multi-Instrumentalist der es versteht, jedes seiner Instrumente stilgerecht zu spielen und er hat durch jahrelanges Studium des klassischen Swing die Besonderheiten seiner verschiedenen Vorbilder zu einer eigenen musikalischen Sprache verarbeitet.

In den Jazzclub kommt er nun mit seinem International-Jazz-Quartett. Thilo Wagner am Klavier spielt in der Tradition von Erroll Garner oder Oscar Peterson. Der vor Kreativität sprühende Ausnahmepianist ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der europäischen Swingszene.

Nicki Parrott ist eine Jazz-Sängerin und Bassistin aus Australien. Nach erster Ausbildung in Sydney zog es sie nach New York, um bei dem international anerkannten Bassisten Rufus Reid zu studieren. Sie lebt in den USA, spielt häufig in Europa.

Der amerikanische Trompeter Duke Heitger vervollständigt das Quartett. Er kam 1991 nach New Orleans, um in Jacques Gauthes Creole-Rice-Jazz-Band zu spielen. Seitdem ist er einer der gefragtesten Spieler der internationalen Szene, er tritt weltweit mit verschiedenen Musikern auf.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Lotto und mehr, Kleine Kölnstraße 6. Reservierungen sind unter der Mailadresse des Jazzclubs (jueljazz@web.de) möglich. Der Eintritt beträgt zehn Euro, für Mitglieder des Jazzclubs sieben.

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