Einweihung des Ärztezentrums Vitalon Hawei

Tag der offenen Tür : Ein Ärztezentrum für alle Fälle

Mit großer Freude wurde das Anfang Februar in Betrieb genommene Ärztezentrum „Vitalion Hawei“ eingeweiht, das Ortsvorsteher Robert Holzportz „Gesundheitszentrum der Gemeinde Titz“ nennt.

Auf der 800 Quadratmeter großen Wohnfläche decken Teams aus insgesamt 23 Mitarbeitern die gesundheitlichen Pflegebedürfnisse eines ganzen Lebens ab: Von der Hebammen-Praxisgemeinschaft „Geborgen“ über die Hausärztegemeinschaft Titz, das Institut für Arbeitsmedizin „IFAM rur“ und die „Praxis Handwerk“, die manuelle Therapie und Physiotherapie anbietet, bis hin zum ambulanten Pflegedienst „Lebensfreude“.

Das symbolische Durchschneiden des roten Bandes am Eingang des Zentrums gab den Startschuss zum „Tag der offenen Tür“, an dem sich viele Menschen die neuen Räumlichkeiten ansahen. Bauherrn des ehrgeizigen Projektes – und gleichzeitig Besitzer der Arztpraxis in Titz – sind Robert Dujardin und Gattin Birgit.

Vier Fachärzte für Allgemeinmedizin praktizieren in Hasselsweiler: Die bisher in Müntz ansässigen Doktoren Robert Dujardin, Elisabeth Bundke, Hubertus Coenen und Pamela Veggian. In der Titzer Praxis warten derweil die Internistin  Andrea Buhr und die Allgemeinmedizinerin Marion Esser auf Patienten. Die betriebsärztliche Praxis in Hasselsweiler führen Robert Dujardin und Maria Griemens.

Zugewinn für die Gemeinde

Die Rückmeldungen zum „Tag der offenen Tür“ vielen positiv aus. „Es ist ganz toll, so habe ich das nicht erwartet“, sagte etwa Johanna Matzerath aus Hasselsweiler, die nun von ihrem in Jülich ansässigen Arzt an ihren Wohnort wechseln wird.

„Robert Dujardin ist der Erste in der Region, der die Erstuntersuchung und die Folgeuntersuchungen für LKW- und Busführerschein anbietet. Das ist ein Zugewinn für die Gemeinde in der Arbeitsmedizin“, betonte Fahrschullehrer Maximilian Jankowski.

„Ein großer Tag für die Gemeinde Titz“, unterstrich Bürgermeister Jürgen Frantzen die Tatsache, dass die Landgemeinde „nicht zum ersten Mal ihr eigenes Ding gemacht hat“. Er lobte den unternehmerischen Mut der Bauherrn, dankte der Kirche für die Bereitstellung von Kirchenland und besonders dem Ortsvorsteher, der das große Projekt so „beharrlich unterstützt hat“.

Bauherr Dujardin veranschaulichte das Bauprojekt als eine große Seereise mit ihren Herausforderungen. Nun, am Ziel angekommen, dankte er besonders allen „Steuermännern“.

Ein nettes Detail am Rande ist zudem ein gerahmtes Schreiben im Vorraum der Hausarztpraxis mit dem Titel „A Tännschen please“. Das Team des „Vitalion Hawei“ wünscht sich statt Blumen einen finanziellen Beitrag für einen größeren „nachhaltigen“ Weihnachtsbaum, der im Vorgarten gepflanzt werden soll.

(ptj)
Mehr von Aachener Zeitung