Jülich: Eine Auszeit im Bergischen von den Proben in Jülich

Jülich: Eine Auszeit im Bergischen von den Proben in Jülich

Während die Probenarbeiten des Jülicher Propsteichores und der mitwirkenden Projektsänger zur Aufführung des Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy im November auf Hochtouren laufen, gönnten sich die Sängerinnen und Sänger jetzt im September eine Auszeit, wie die Gemeinschaft berichtet. Sie machten eine Tour ins Bergische Land.

Bei herrlichem Spätsommerwetter ging es mit dem Bus los. Erste Station war Refrath, die Heimat des Partnerchores für das Eliasprojekt.

In der Pfarrkirche Johann-Baptist wurde gemeinsam mit den befreundeten Sängern ein Gottesdienst gestaltet, bei dem natürlich Stücke aus dem „Elias“ nicht fehlen durften.

Schon einmal hatten sich die Jülicher mit den Sängerinnen und Sängern aus dem Bergischen zu einem gemeinsamen Probentag getroffen.

Freilichtmuseum Lindlar

Die zweite Station an diesem Sonntag war das Freilichtmuseum in Lindlar. Auf 25 Hektar, eingebettet in die Hügel der Mittelgebirgslandschaft, kann man hier, ähnlich wie in Kommern in der Eifel, alte, detailgetreu wieder aufgebaute Häuser besichtigen, die größtenteils original ausgestattet sind. Interessant waren auch die Vorführungen alter Handwerkstechniken: So konnte man z.B. einem Seiler bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Bei einem leckeren Abendessen in gemütlicher Runde ließen die Sängerinnen und Sänger aus Jülich einen schönen Tag ausklingen.

Nach diesem Vergnügen geht es jetzt wieder an die Arbeit, die Probenarbeit zum großen Oratorium geht auf die Zielgerade.

Am 12. November wird der „Elias“ in Refrath und am 19. November 2017, um 17 Uhr, in der Propsteikirche in Jülich aufgeführt.