Jülich: Ein Blick zurück auf ein Vierteljahrhundert Museum Jülich

Jülich: Ein Blick zurück auf ein Vierteljahrhundert Museum Jülich

Was macht ein Museum an seinem 25. Geburtstag? Es blick zurück. Zurück auf die Eröffnung des neuen Kulturhauses am Hexenturm in Jülich am 28. November 1992. Mit Stadtbücherei, Stadtgeschichtlichem Museum und Archiv unter einem Dach schuf die Stadt eine Kultur- und Bildungseinrichtung, die seitdem nicht mehr aus Jülich wegzudenken ist.

Politik und Verwaltung fällten die richtungsweisende Entscheidung für eine zentrale, gut frequentierte Anlaufstelle im Herzen der Stadt. Das Museum präsentierte auf zwei Stockwerken die Geschichte der Stadt, geleitet vom hauptamtlichen Museumsleiter und Archäologen Marcell Perse.

25 Jahre sind seitdem vergangen, und das Museum Jülich hat sich kontinuierlich entwickelt, hat Partner gewonnen, gesellschaftsrelevante Diskussionen angestoßen, Wissen vermittelt und hat mit der Zitadelle repräsentative Ausstellungsräume bezogen.

Zeit zurück zu blicken, und wer wäre dafür mehr berufen als Marcell Perse, der die Entwicklung des Museums ein Vierteljahrhundert begleitete? Am 29. November, einen Tag nach dem 25. Geburtstag des Museums, präsentiert Perse im Rahmen des Mittwochsclubs von Jülicher Geschichtsverein und Museum Zitadelle seine ganz persönliche Museumsgeschichte: Große Ausstellungen, wegweisende Kooperationen, der Aufbau einer überregional beachtete Sammlung und immer wieder wichtige Akzente in der Kulturpolitik unserer geschichtsträchtigen Festungsstadt Jülich. Freuen Sie sich auf einen lebendigen Rückblick und viele Erinnerungen aus dem Jülicher Kultur- und Gemeinschaftsleben.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 29. November, ab 19.30 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle statt. Der Eintritt ist frei.

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