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Jülich: EDV wieder in städtischer Hand

Jülich : EDV wieder in städtischer Hand

„Nur bedauerlich, dass man nicht schon früher diesen Weg gewählt hat”, sagt Joachim Reichard, Schulleiter des Gymnasiums Zitadelle, als die Leiter der neun allgemein bildenden Schulen Jülichs sich zum ersten Erfahrungsaustausch über den neuen „Schulsupport” trafen. Der ist seit Januar als interne Lösung installiert und funktioniert bestens.

Als im Jahre 2004 die Stadt Jülich nach dem politischen Willen der Fraktionen entschied, mit der Umsetzung des Mediengestaltungskonzepts eine Firma aus dem Kölner Umland zu beauftragen, war die Erwartungshaltung groß. „Doch es hat sich gezeigt, dass diese Erwartungen nicht erfüllt wurden, es viele Schwachstellen gab”, sagt Richard Schumacher, Leiter der EDV-Abteilung (Schulsupport) in der Jülicher Verwaltung.

Der Auftrag, immerhin jährlich mit 35.000 Euro dotiert, erwies sich als Fehlinvestition. Auf den Nenner gebracht: Es gab große Kommunikationsprobleme und schlechte Reaktionszeiten. „Oft führten gemeldete, aber nicht erledigte Arbeiten zu Störungen des Schulbetriebs”, betonte Schumacher, mit dessen Hilfe eine interne Lösung gesucht wurde.

Per Stellenausschreibung wurden EDV-Spezialisten gesucht. Torsten Lichtenberg (Fachinformatiker) und Tobias Günther (IT-Systemelektroniker) erhielten den Zuschlag. Dieses Zwei-Mann-Team ist der EDV-Abteilung der Stadtverwaltung angegliedert. Die Mitarbeiter kommen aus der freien Wirtschaft und haben Erfahrung im Bereich Schulsupport „gesamelt”, was sich in nur vier Monaten äußerst positiv bemerkbar macht.