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Jülich: Dorner baut den Standort Jülich aus und stellt ein

Jülich : Dorner baut den Standort Jülich aus und stellt ein

Nach dem Kauf der Firma Geppert-Band durch die Dorner GmbH 2016 und dem Baubeginn einer neuen Produktionshallte im vergangenen Jahr, wurden in den Räumen des Unternehmens gleich zwei Anlässe gefeiert.

Geppert-Band wechselte seinen Namen und wurde nach der Muttergesellschaft Dorner umbenannt. Zudem ist die Produktionshalle inzwischen fertiggestellt, womit viele weitere Neuerungen einhergehen.

In Sachen Umbenennung, die bereits zum 1. März erfolgte, avancierte der Standort Jülich des Förderbandherstellers Dorner nun zur Europazentrale der Muttergesellschaft in den USA. Mit weiteren Tochtergesellschaften in Mexiko, Malaysia und Kanada gehört der Jülicher Standort zu einem internationalen Unternehmensverbund. „Weiter wird im Zuge der Umbenennung die Produktionspalette des Jülicher Standortes erweitert“, sagte Sven Fitschen, der mit Carsten Hoeps die Geschäftsstelle leitet. So werden nun im Dorner-Verbund, neben den bereits etablierten Förderbändern, auch „Modulkettenförderer, Präzisionsförderer und Edelstahlförderer“ (Hoeps) auch in Jülich hergestellt.

Mit der neuen Produktionshalle, die Anfang Februar fertig war, wurde die Produktionskapazität in Jülich verdoppelt. Zudem ist die Metallverarbeitung, die in den Anbau verlagert wurde, nunmehr von der Montage getrennt. Damit wird in der neuen Halle künftig gefräst, gedreht, gebohrt, geschweißt und gesägt.

Zu der Investition von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, die mit dem Bau der Halle einherging, gehören auch neue Maschinen, die von den Mitarbeitern bedient werden müssen. „Bis zum Ende des Jahres planen wir fünf Neueinstellungen und zwei neue Mitarbeiter im Verkauf“, informierten Hoeps und Fitschen über den personellen Ausbau des Standortes.

Zur Eingliederung in den Dorner-Verbund zeigte sich der amerikanische Dorner-Chef Terry Schadeberg sehr zufrieden: „Das Team hat ihren Job bei der Umfirmierung sehr gut gemacht, und ich bin froh, den Standort Jülich nun zur Dorner-Familie zu zählen.“

Auch für Jülich sei das Wachstum der Firma gut, wie Frank Drewes, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich (SEG), berichtete: „Wir haben mit der Dorner-Europazentrale ein Unternehmen im Industriegebiet Königskamp, das international bedeutend ist. Der Anbau ist ein gutes Zeichen für die Stadtortsicherung und ein klares Bekenntnis gegen eine Abwanderung.“