Kommentar zum Hundehalter-Urteil: Die Strafe geht nicht weit genug

Kommentar zum Hundehalter-Urteil : Die Strafe geht nicht weit genug

Das Urteil hilft dem Hund nicht mehr, der Ende April in einem Auto in Jülich elend verreckt ist. 80 Tagessätze sind eine hohe Geldstrafe, Tagessätze von 90 Tagen bedeuten eine Vorstrafe.

Ob die sinnvoll gewesen wäre – juristische Ansichtssache. Eines fehlt in der Strafe aber unbedingt: Das Verbot für den Mann, weiter Hunde halten zu dürfen. Das Tierschutzgesetz gibt eine solche Strafe her.

Jemand, der so eindeutig dokumentiert, dass er das Leiden eines Tieres fahrlässig in Kauf nimmt, dem sollte das Halten von Hunden verboten werden. Den toten Hund rettet das zwar nicht, andere vielleicht schon.

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