Jazzclub Jülich: Die musikalische Welt der Boogie-Woogie-Kings

Jazzclub Jülich : Die musikalische Welt der Boogie-Woogie-Kings

Der Jazzclub Jülich startet mit einem Konzert des Jörg-Hegemann-Trios am 10. Januar im Kulturbahnhof in sein 25-jähriges Bestehen. Eine Rückkehr ins Chicago der 1930er Jahre mit mitreißender Klaviermusik.

Der Jazzclub Jülich wird 25 Jahre alt. Zur Eröffnung des Jazzjahres kommt ein alter Bekannter mit seinem Boogie Woogie Trio. Am Freitag, 10. Januar, spielt Jörg Hegemann mit seinen Mannen ab 20 Uhr im Kulturbahnhof.

Auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung ist Boogie Woogie die wohl heißeste Musik, die man auf einem Klavier darbieten kann: Mitreißende Bassfiguren und ein pulsierender Rhythmus der linken Hand, virtuoses, melodisches und oft schon beinahe akrobatisch anmutendes Spiel der rechten Hand.

Jörg Hegemann aus Witten ist einer der raren Meister, die diesen Jazzpiano-Stil perfekt beherrschen und den Charme und die Kraft dieser Musik lebendig erhalten. Hegemann nimmt das Publikum mit ins Chicago der 1930er Jahre und zeigt ihnen die musikalische Welt der Boogie-Woogie-Kings Albert Ammons, Meade Lux Lewis und Pete Johnson.

Jan Freund aus Dortmund schloss sein Jazzstudium am Konservatorium in Hilversum (Amsterdamer Hochschule der Künste) mit Zusatzexamen in Big Band Drumming ab. Er wirkte europaweit bei Musicaltourneen mit und ist als Künstlerbegleitung gefragt. Inzwischen ist Jan Freund seit knapp 30 Jahren Berufsmusiker und seit 1999 zugleich fester Bestandteil des Jörg Hegemann Trios.

Paul G. Ulrich studierte das Spielen des Kontrabasses in Köln, Hamburg und New York. Seit 1986 lebt und arbeitet er als freiberuflicher Musiker in Köln. Er war zwölf Jahre Mitglied des Paul Kuhn Trios. Diese drei Vollblutmusiker entwickeln zusammen einen Groove, dem sich niemand entziehen kann. Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei „Lotto und Mehr“ an der Kleinen Kölnstraße in Jülich für 10 Euro, Mitglieder 7 Euro.